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12.11.2020

Akzeptanz von Telemedizin überwiegend hoch

Befragung der Telemed Austria zeigt aber unterschiedliche Haltung unter Ärzten

COVID-19 verhalf der Telemedizin zu einem Popularitätsschub. Die Akzeptanz von Online-Rezepten und telefonischen Krankschreibungen ist unter österreichischen Patienten und Ärzten hoch. Allerdings ist rund ein Viertel der Mediziner skeptisch, telemedizinische Leistungen auch abseits von Krisenzeiten einzusetzen, wie eine Befragung unter rund 20.000 Medizinern ergab.

Gerade in der Corona-Krise wird deutlich, wie wenig die Akteure im Gesundheitswesen und die wesentlichen Daten vernetzt sind. Im Rahmen des 14. qualityaustria Gesundheitsforums wurde festgestellt, dass Digital Health und Telemedizin künftig nicht nur bei der medizinischen Betreuung der Patienten eine stärkere Rolle spielen sollten, sondern ebenso bei der Dokumentation und Planung.

Telemedizin für manche Fachgebiete besonders geeignet

Die Akzeptanz, mittels Telemedizin betreut zu werden, ist zumindest während der Corona-Pandemie hoch, wie eine aktuelle Studie der Universität Innsbruck und der FH Krems zeigt. 80 Prozent der Patienten gab eine sehr hohe oder eher hohe Bereitschaft an, in Krisenzeiten telefonisch oder digital betreut zu werden. Auch die rund 20.000 befragten Ärzte sehen großes Potenzial für die telemedizinische Versorgung.

Allerdings stehen rund ein Viertel der Mediziner der Telemedizin noch skeptisch gegenüber, wenn es darum geht, diese nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch im Alltag einzusetzen. Besonders geeignet für Telemedizin sind laut einer Umfrage der Uni Innsbruck unter anderem die Fachgebiete psychische Erkrankungen, Reisemedizin, Vorsorgemedizin, Impfauskunft, Schönheitschirurgie, Dermatologie und die Einholung von Zweitmeinungen.

Gesundheits-Apps noch wenig akzeptiert

Der Einsatz von Apps führt derzeit im medizinischen Alltag in Österreich noch eher ein Schattendasein. „Die eingefahrenen Kostenstrukturen im Gesundheitssystem und die verschiedenen Ansprechpartner sind für die App-Anbieter eine Markteintrittsbarriere. Es gibt mitunter keine ökonomische Motivation dem Patienten durch Präventivmaßnahmen Leid zu ersparen, weil die später anfallenden Kosten einen anderen Leistungsträger treffen“, erklärte.Dr. Christof Pabinger, Präsident der Telemed Austria.

Die Telemedizin hat zwar viele Vorteile, bei älteren Ärzten und Patienten gibt es aber Vorbehalte gegenüber der Technik. Vielen Ärzten sei die juristische Lage unklar und es gebe auch Datenschutzbedenken, so Pabinger. Seitens der Anbieter sei die praktische Umsetzung manchmal auch unausgereift. Die Zertifizierung von Applikationen könnte dazu beitragen, dass die Qualität sichtbar wird und die Anbieter am österreichischen Markt ein Alleinstellungsmerkmal bekommen, so der Experte.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

qualityaustria

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