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24.07.2020

Aktueller „Corona-Monitor“ von Konformitätsbewertungsstellen

Umfrage-Ergebnisse der QI-Fokus-Initivative

Der „Corona-Monitor“ der QI-Fokus-Initiative von BAM und TU Berlin mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung erfasst und analysiert die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Geschäftsbetrieb von Konformitätsbewertungsstellen und die Konformitätsbewertung in Deutschland. Dazu wurden im Juni in einer ersten Runde Prüflabore, Inspektions-, Zertifizierungs- und andere Konformitätsbewertungsstellen zu den wirtschaftlichen Folgen und den Auswirkungen auf ihre Arbeitsfähigkeit befragt.

Der kürzlich gestartete „Corona-Monitor“ im Rahmen der Initiative QI-FoKuS zielt darauf, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Geschäftsbetrieb von Konformitätsbewertungsstellen und die Konformitätsbewertung allgemein in Deutschland zu erfassen und zu analysieren. ©(BAM)

Der kürzlich gestartete „Corona-Monitor“ im Rahmen der Initiative QI-FoKuS zielt darauf, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Geschäftsbetrieb von Konformitätsbewertungsstellen und die Konformitätsbewertung allgemein in Deutschland zu erfassen und zu analysieren. ©(BAM)

Die Befragung ergab, dass im Durchschnitt alle Arten von Konformitätsbewertungsstellen von einem Auftragsrückgang betroffen sind – nicht nur in Deutschland, sondern auch auf ihren Absatzmärkten im Ausland. Viele sind nur unter Einschränkungen arbeitsfähig. Zertifizierungsstellen sind hier am stärksten betroffen. Als Hürden werden der erschwerte Kundenzugang, Reisebeschränkungen und fehlende Mitarbeiter genannt. Auch Investitionstätigkeiten werden bei knapp der Häflte der Befragten aktuell als Folge der Pandemie zurückgestellt.

Die Erwartungen bzgl. der weiteren Entwicklung sind sehr verschieden. Jede dritte Konformitätsbewertungsstelle sieht ihre Existenz bedroht, sollte keine Änderung der Situation in den nächsten sechs Monaten eintreten.

Krisenplan hilft

Positiver sieht es bei den medizinischen Laboratorien aus: Knapp Dreiviertel konnten schnell auf die Pandemie reagieren und neue Tätigkeiten aufnehmen bzw. bestehende verstärken. Ähnlich hoch war auch der Anteil derer, die bereits vor der Corona-Pandemie einen Krisenplan hatten. Bei anderen Konformitätsbewertungsstellen ist dies deutlich seltener der Fall gewesen.

Und: Die Pandemie treibt die Digitalisierung in der Konformitätsbewertungsbranche insgesamt voran. Für mehr als die Hälfte der Aktivitätsfelder wird ein starker oder moderater Einfluss angegeben.

Die Umfrage soll in Abständen wiederholt werden, um mögliche dynamische Entwicklungen im Zuge der Corona-Pandemie abbilden und die interessierten Kreise zeitnah informieren zu können. Für eine internationale Vergleichsstudie werden momentan Daten in weiteren Ländern erhoben.

Über QI-Fokus

QI-FoKuS steht für Qualitätsinfrastruktur - Forschung für Konformitätsbewertung und Sicherheit und wird durchgeführt von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin. Unterstützt wird diese Initiative durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).
Die Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung von Konformitätsbewertungen in Deutschland sind nicht zuletzt aufgrund unzureichender empirischer Daten bislang noch wenig erforscht. Diese Lücke will QI-FoKuS mit Hilfe einer Online-Befragung deutscher Unternehmen bzw. Konformitätsbewertungsstellen perspektivisch schließen. Die Ergebnisse der Analysen können nicht nur als Entscheidungshilfen für die Akteure in der Politik dienen, sondern sind auch für die Unternehmen, Konformitätsbewertungsstellen und die Deutsche Akkreditierungsstelle eine wichtige Unterstützung, um aktuelle und zukünftige Herausforderungen besser einschätzen und darauf reagieren zu können.
Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage können Sie der PDF entnehmen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Informationen zum Beitrag

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

Weiterführende Information
  • 24.06.2020

    Corona-Monitor

    Befragung zur Konformitätsbewertung gestartet

    Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Technische Universität (TU) Berlin und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) haben ein Forschungsprojekt zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Konformitätsbewertung in Deutschland ins Leben gerufen.   mehr

  • 06.08.2020 von Referenzmodell im Wandel sind ISO-Normen und wissenschaftliche Paradigmen

    Zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Konformitätsbewertung selbst, und Konformitätsbewertungsstellen in Deutschland, weise ich auf einen Aspekt der Diskussion hin, der m.E. noch nicht hinreichend beachtet wurde. Prüf- und Konformitätsbewertungen gehen von DIN-EN-ISO-Standards aus, die der gesellschaftlichen Entwicklung in Zeiten globalen Wandels, der Krisen, Konflikte, Pandemien, Dilemmata etc. nicht gerecht werden können, wie z.B. die Corona-Pandemie und z.B. das Qualitätsdenken der Fa. Tönnies aufzeigt, dass in einem Systemversagen endete. Ausnahmen zeigten sich beispielsweise in Sozialsystemen der Medizin und der Pflege, in denen tendenziell ganzheitliche und damit grundlegende qualitative Problemlösungen ermöglicht werden.
    Die Problemlösung der Zukunft, bzgl. der Entwicklung von Beratung sowie Prüfung und Zertifizierung sollte sich auf lebendige (lebende) Systeme konzentrieren, die einen ganzheitlichen, d.h. wissenschaftlichen Ansatz aufweisen, und nicht nur einen reduktionistischen Ansatz, der zu Fehlentwicklungen möglicherweise beigetragen hat. Systeme der Ökonomie, Ökologie, Technologie, Soziales etc. könnten dann, als eigentliches Ziel, die Resilienz und Robustheit so verbessern, dass Krisen selbsttätig bewältigt werden können.
    Referenzmodell sind nicht nur ISO-Normen, sondern auch wissenschaftliche Paradigmen, die das Meinungsbild wissenschaftlicher Kreise widerspiegeln und eine wissenschaftliche Revolution erzeugen (die nicht mit der digitalen Revolution zu verwechseln ist, da sie auf unterschiedlichen Erkenntnisebenen ablaufen), die einem Quantensprung oder Qualitätssprung entsprechen können. Der wissenschaftliche Ansatz weist philosophische, kulturelle und transdisziplinäre Perspektiven auf, die insbesondere auch Lebenswissenschaften einbinden sollten, die über Erkenntnisse des Denkens, Handeln, Verhalten und Entscheidens von Menschen verfügen.
    Ein entsprechendes Erkenntnisprozessmodell (EPM) für Zeiten des Wandels und der Pandemien umschließt z.B. die zirkulären Prozessphasen: Ansatz, Denken, Wandel, Konzept (Strategie) und Transformation, die gleichzeitig als Schlüsselbegriffe verwendet werden können.
    06.08. 2020 Jürgen Koch

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