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24.10.2017

Abwechslung im Job steigert ethisches Verhalten

Wer Aufgaben variieren und selbst Entscheidungen treffen darf, schummelt bei seiner Arbeit weniger, so eine Studie. Durch abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben für ihre Mitarbeiter können Unternehmen ihre Compliance erhöhen.

Sich wiederholende Aufgaben senken die moralischen Standards von Angestellten, wie Forscher um Rellie Derfler-Rozin von der Robert H. Smith School of Business ermittelt haben. Sie zeigen in ihrer aktuellen Studie, dass Mitarbeiter längere Mittagspausen machten als vom Arbeitgeber erlaubt, wenn sie zuvor derselben Tätigkeit nachgehen mussten.

Stupide Wiederholungen versus Abwechslung

Um diesen Zusammenhang eingehender zu prüfen, haben die Wissenschaftler ein Experiment durchgeführt: 400 Studienteilnehmer mussten verschiedene mathematische und verbale Probleme lösen sowie Aufgaben zum räumlichen Vorstellungsvermögen. Entweder mussten sie stumpf eine Kategorie nach der anderen abarbeiten oder die verschiedenen Arbeitsaufgaben wurden bunt durchmischt präsentiert.

In einer zweiten Runde bekamen die Probanden wieder Aufgaben zu lösen, aber auch die Möglichkeit, zu schwindeln: Die richtige Lösung erschien auf dem Bildschirm, wofür die Forscher einen Computerfehler verantwortlich machten und die Teilnehmer baten, die Meldung zu schließen und selbst zu überlegen. Die Bezahlung der Probanden hing davon ab, wie viele Aufgaben sie richtig gelöst hatten.

Bewusstsein über eigenes Handeln schärfen

Tatsächlich fanden die Forscher einen ähnlichen Effekt wie bei den japanischen Bankangestellten: Jene Probanden, die keine Abwechslung bei ihren Aufgabenstellungen hatten, schummelten bei der zweiten Runde mehr als jene, die zwischen den verschiedenen Themen wechseln durften. Eine zusätzliche Messung zeigte, dass die Gruppe mit viel Abwechslung bewusster Entscheidungen traf, die andere Gruppe hingegen nur wenig über ihr Handeln nachdachte - was zu den unmoralischen Verfehlungen geführt haben könnte.

Die Forscher weisen aber darauf hin, dass sie in ihren Experimenten relativ einfache Aufgaben verwendet haben. Müssen Angestellte herausfordernden Tätigkeiten nachgehen, könnte ein ständiger Wechsel zwischen den Arbeitsschritten sich auch negativ auswirken. So zeigten Forschungsarbeiten, dass eine zu große geistige Anstrengung zu Erschöpfung führt, die ebenfalls unethisches Verhalten auslösen kann.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Robert H. Smith School of Business

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