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24.05.2018

Abgas-Skandal: Daimler muss rund 4900 Vitos zurückrufen

Auch Daimler hat nach Ansicht des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) bei einigen Diesel-Fahrzeugen eine illegale Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung verwendet. Deshalb fordert KBA den Rückruf des Transporter-Modells Vito mit 1,6-Liter-Motor und der Abgasnorm Euro 6.

Im Abgasskandal gerät Daimler nicht jetzt erst unter Verdacht: Vergangenen Sommer durchsuchten Ermittler die Konzernzentrale und stellten Unterlagen sicher. Anders als bei anderen Herstellern hatte es aber bisher keinen amtlichen Bescheid des Kraftfahrt-Bundesamtes gegeben, in dem die Behörde zu der Einschätzung kommt, dass Daimler auf unzulässige Weise bei der Abgasreinigung manipuliert hat.

Das stimmt nicht mit Daimlers Vito-Transportern

Konkret geht es nun um das Modell Vito 1,6 Liter Diesel mit der Abgasnorm Euro 6. Aufgrund der eingebauten Abschalteinrichtungen kann es nach Angaben des KBA im Betrieb der Fahrzeuge zu erhöhten Stickoxid-Emissionen kommen. Deshalb fordert die Behörde von Daimler, diese Funktionen zu entfernen.

So will sich Daimler wehren

Der Autobauer erklärt in einer Stellungnahme, die Funktionen seien Teil eines komplexen Abgasreinigungssystems, das eine robuste Abgasreinigung bei unterschiedlichen Fahrbedingungen und über die Nutzungsdauer eines Fahrzeugs sicherstellen solle. Um den Abgas-Testzyklus NEFZ zu bestehen, seien die fraglichen Programmierungen nicht erforderlich. Die Auffassung des KBA, dass die spezifische Programmierung von zwei Funktionen in der Motorsteuerung nicht den geltenden Vorschriften entspreche, werde man zur Not auch vor Gericht klären lassen.

Software-Update für bessere Luft?

Die fraglichen Programmierungen in der Motorsteuerung will Daimler nach eigener Aussage nun korrigieren, sobald das KBA die dafür notwendigen Software-Updates freigegeben hat. Der Vito gehört zu den europaweit rund drei Millionen Diesel-Fahrzeugen von Mercedes-Benz, die Daimler seit vergangenem Sommer per Software-Update nachbessern lässt.

Wie auch andere Hersteller hatte sich Daimler damals mit dem KBA darauf geeinigt, bestimmte Fahrzeuge freiwillig zurückzurufen, um die Technik anzupassen und den Ausstoß schädlicher Stickoxide zu reduzieren. Betroffen waren zunächst 270 000 Fahrzeuge, die Zahl wurde dann später auf gut drei Millionen aufgestockt.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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