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16.09.2019

Bisher kein nationales Fehlbildungs-Register

Nachdem bekannt wurde, dass in einem Krankenhaus mehrere Kinder mit Fehlbildungen geboren wurden,beginnt auch die Ursachenforschung. Zwar gibt es eine Perinatalstatistik des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, aber Fehlbildungen werden darin nicht berücksichtigt.

Im Sankt Marien-Hospital Buer in Gelsenkirchen waren zwischen Mitte Juni und Anfang September drei Kinder mit fehlgebildeten Händen geboren worden. Zuvor hatte es dort nach Angaben der Klinik jahrelang keinen einzigen Fall gegeben. Bei allen drei Kindern sei jeweils eine Hand betroffen.

Das Bundesgesundheitsministerium erklärte, Informationen zu Fehlbildungen beinhalteten insbesondere die Perinatalstatistik sowie die Krankenhausdiagnosestatistik. Der Begriff perinatal bedeutet im medizinischen Sprachgebrauch den Zeitraum kurz vor, während und kurz nach der Entbindung. Ein nationales Fehlbildungsregister existiert nicht.

Unter ein Prozent Fehlbildungen

Das Bundesministerium teilte mit, laut einer Bundesauswertung zur Perinatalstatistik des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen seien 2017 in Deutschland 6884 Kinder mit Fehlbildungen in Krankenhäusern geboren worden.

Damit seien etwa 0,89 Prozent der Neugeborenen betroffen gewesen. Die Perinatalstatistik verzeichnet nach Angaben des Ministeriums die Zahl der mit Fehlbildungen geborenen Kinder, sie beinhaltet jedoch keine Informationen über die Art der Fehlbildung.

Datenlage ist schwierig

Zwar enthält die Krankenhausdiagnosestatistik des Statistischen Bundesamtes weitere Informationen. Diese gebe Auskunft über die Anzahl der stationären Behandlungsfälle mit spezifischen Diagnosen. Diese Statistik beinhalte allerdings keine Informationen über die Zahl der behandelten Personen, teilte das Gesundheitsministerium in Berlin mit.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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