nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
27.09.2019

737-Max-Abstürze: US-Unfallermittler kritisieren Boeing und FAA

Boeings nach zwei Abstürzen mit Startverboten belegter Flugzeugtyp 737 Max ist laut US-Unfallermittlern auf Basis unrealistischer Annahmen von der Luftfahrtaufsicht FAA zugelassen worden. «Wir haben bei den beiden Unfällen gesehen, dass die Crews nicht so reagierten, wie Boeing und die FAA annahmen», sagte Robert Sumwalt von der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB am Donnerstag.

Es gebe eine Lücke zwischen den Annahmen bei der Zertifizierung der 737 Max und den tatsächlichen Erfahrungen in der Praxis, so das Ergebnis einer Untersuchung der NTSB-Unfallermittler.

Die Behörde stellte fest, dass Piloten nicht so mit den als Hauptabsturzursache geltenden Problemen mit Boeings Steuerungsautomatik MCAS umgingen, wie Hersteller und Flugaufsicht es sich vorgestellt hatten.

Piloten stehen nicht in der Kritik

Der NTSB-Bericht macht jedoch klar, dass es nicht um Kritik an den Aktionen der Piloten bei den Abstürzen gehe. Diese seien nicht Gegenstand der Untersuchung gewesen und würden von anderen Behörden analysiert. Die Ermittler nehmen vielmehr Boeing und die FAA in die Pflicht, mit angemessenen Mitteln und Methoden sicherzustellen, dass Flugcrews MCAS-Fehler richtig erkennen und darauf reagieren können.

Sowohl Boeing als auch die FAA sind durch die Abstürze, bei denen im Oktober und März insgesamt 346 Menschen starben, schwer in die Kritik geraten. US-Behörden untersuchen, ob bei der ursprünglichen Zulassung der Unglücksflieger alles mit rechten Dingen zuging. Die FAA soll wesentliche Teile der Zertifizierung Boeing selbst überlassen haben.

Ob und wann die 737 Max wieder abheben darf, ist derzeit unklar. Die FAA hat wiederholt betont, dass es keinen festen Zeitplan gebe.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!