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13.02.2018

20 Jahre Open Source

Wikipedia, Mozilla, Linux und viele andere offene Projekte sind seit Jahren fester Bestandteil des digitalen Alltags unzähliger Menschen. Vor 20 Jahren, zur Gründung der Open Source-Initiative, mussten die Aktivisten aber noch gegen massive Vorbehalte ankämpfen.

Das Urteil von Steve Ballmer fiel vernichtend aus. Das offene Betriebssystem Linux sei "ein Krebsgeschwür", das alles befalle, was es berührt. Das sagte der damalige Microsoft-Chef im Jahr 2001 in einem Zeitungsinterview. "Die Art und Weise, wie die Lizenz formuliert wurde, sorgt dafür, dass Sie Ihre gesamte Software als Open-Source-Software deklarieren müssen, sobald sie irgendeine Open-Source-Software verwenden."

Open Source versus kommerzielle Software

Linux war zu diesem Zeitpunkt bereits zehn Jahre alt und wurde von Ballmer längst als Bedrohung des Geschäftsmodells von Microsoft empfunden. Zuvor hatte bereits ein anderes Projekt mit akademischen Wurzeln den Softwareriesen aufgeschreckt. 1993 hatte Marc Andreessen an der University of Illinois den ersten Mosaic-Browser entwickelt und sich später mit Netscape daran gemacht, seine Software zur führenden Plattform im World Wide Web zu machen. Microsoft-Gründer Bill Gates nahm die Herausforderung an, ließ den Internet Explorer entwickeln und zettelte damit den Browser-Krieg an, in dem Netscape dann den Kürzeren zog.

Netscape ging in der Niederlage gegen Microsoft aber nicht spurlos unter, sondern hinterließ der Szene den Quelltext des Netscape Navigators, der wirtschaftlich scheinbar nicht mehr zu verwerten war. Aus diesem Code entstand dann später das äußerst erfolgreiche Mozilla-Projekt mit dem Firefox-Browser.

Open Source-Manifest

Vor 20 Jahren, am 3. Februar 1998, traf sich Open-Source-Vordenker Raymond mit anderen Aktivisten in Palo Alto im Herzen des Silicon Valley, um die Open Source Initiative (OSI) als gemeinnützige Organisation zu gründen. Seitdem wacht die OSI über die Grundprinzipien: Der Quellcode (Source Code) von Software darf kein Betriebsgeheimnis sein, sondern wird allen Interessierten offen bereitgestellt. Dann können andere den Code verbessern und ergänzen, müssen ihn aber wieder für die Community bereitstellen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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