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14.03.2019

25. Quality Austria Forum in Salzburg

Der Fokus lag auf Ereignissen, die bei Unternehmen oder Personen unwiderrufliche Kipp-Punkte auslösen können. Rund 700 Fach- und Führungskräfte folgten der Einladung der Quality Austria ins Kongresshaus nach Salzburg.

v.l.n.r.: Werner Sejka (Moderator), Hansi Hansmann (Business Angel), Philip Keil (Berufspilot), Konrad Scheiber (Geschäftsführer, Quality Austria).

„Das Quality Austria Forum hat sich in 25 Jahren stetig weiterentwickelt. Längst geht es nicht nur darum, wie etwas gemacht wird, sondern auch darum, wie etwas kommuniziert wird.“, erklärte Konrad Scheiber, Geschäftsführer der Quality Austria. Scheiber ging in seiner Eröffnungsrede auf unterschiedliche historische Ereignisse ein, die unvorhersehbare positive wie negative Kipp-Punkte (Tipping Points) erzeugt haben.

So wurde der Trend von der analogen zur digitalen Fotografie vom früheren Platzhirschen Kodak verschlafen. Die Erfindung des Internets zog unzählige neue Geschäftszweige nach sich, aber dessen Geschäftspotenzial wurde anfangs selbst von Bill Gates unterschätzt. „Managementsysteme sind nicht nur mächtige Instrumente bei der Steuerung von Unternehmen, sie helfen auch beim Umgang mit Tipping Points“, betonte Scheiber.

Machtdistanz behindert Handlung

Der Pilot Philip Keil schilderte seinen persönlichen Tipping Point, als er trotz guten Flugwetters, einer erfahrenen Crew und eines einwandfreien Flugzeugs einen Absturz gerade noch verhindern konnte. In einem anderen Fall havarierte ein koreanisches Flugzeug beim Landeanflug, weil der Kapitän nicht auf Sicht landen konnte und sein Co-Pilot aus Respekt nicht einzugreifen wagte.

"Unternehmen und Flugzeuge stürzen nicht ab, weil der Einzelne einen Fehler macht, sondern weil niemand im Team den Fehler sieht – oder sehen will“, erklärte Keil. Fazit: Nicht eine Fehlhandlung führt zum Absturz, sondern das Fehlen einer Handlung

Kipp-Punkte bewegen Kunst und Business

Das Wiener Konzerthaus hatte Ende 2016 als erste österreichische Kulturinstitution die ISO 9001:2015 Zertifizierung erhalten. Diese habe maßgeblich zur Erfolgskurve des Hauses beigetragen, das in den letzten zehn Jahren einen stetigen Besucheranstieg verzeichnen konnte. Mission der Wiener Konzerthausgesellschaft sei es, möglichst viele Menschen mit exzellenter Musik in Kontakt zu bringen und so Tipping Points zu schaffen.

Der Business Angel Hansmann sprach über die Kraft der Disruption durch Start-ups, die in der ersten Phase ihres Bestehens laufend mit Tippings Points konfrontiert sind. Er schilderte anhand welcher Kriterien er seine Investmententscheidungen trifft, um die Jungunternehmer auf ihrem Weg zum Erfolg zu begleiten.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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