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05.12.2018

20 Prozent der Arbeitnehmer arbeiten flexibel

Zwischen 2015 und 2017 haben sich die Arbeitszeiten in Deutschland bezüglich Dauer, Lage und Flexibilität eher wenig verändert. Nach wie vor arbeitet etwa ein Fünftel der Beschäftigten regelmäßig zu atypischen Zeiten, das heißt vor 7 oder nach 19 Uhr.

43 Prozent der Beschäftigten berichten, mindestens einmal im Monat auch am Wochenende zu arbeiten. Jeder siebte Befragte (14 Prozent) erfährt häufige Änderungen der Arbeitszeiten. Hier ist der Anteil zwar konstant geblieben, jedoch hat sich der Ankündigungszeitraum verkürzt: Ein Drittel der Betroffenen erfährt erst am Vortag von den Änderungen.

Im Vergleich zu 2015 berichten die Befragten von leicht zunehmenden zeitlichen Handlungsspielräumen. Zum Beispiel hatten 2017 etwas mehr Personen Einfluss auf die Gestaltung ihrer Pausen. Diese und weitere Ergebnisse enthält der Bericht "BAuA-Arbeitszeitbefragung: Vergleich 2015 - 2017", den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat.

Vertraglich vereinbarte Arbeitsstunden

Da sich zwischen 2015 und 2017 weder in der Arbeitszeitgesetzgebung noch in Tarifverträgen größere Änderungen ergeben haben, haben sich die vertraglich vereinbarten durchschnittlichen Arbeitszeiten kaum verändert. Sie lagen für Vollzeitbeschäftigte bei 38,6 Stunden und für Teilzeitbeschäftigte bei 22,9 Stunden.

Junge Beschäftigte sowie Beschäftigte mit einem niedrigen Bildungsniveau weisen die größte Bandbreite an vertraglich vereinbarten Arbeitszeiten auf. Zudem hat die Diversität der Arbeitszeiten seit 2015 leicht zugenommen.

Tatsächliche Arbeitszeit weicht ab

Die Studie zeigt zudem, dass überlange Arbeitszeiten weiterhin für einige Beschäftigte relevant sind. So arbeiten 21 Prozent der Vollzeitbeschäftigten durchschnittlich 48 Stunden und mehr in der Woche. Mit durchschnittlich 43,4 Stunden liegt die tatsächlich geleistete Arbeitszeit bei Vollzeitbeschäftigten knapp 5 Stunden über der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit.

Gleichzeitig macht mehr als die Hälfte der Befragten keine, beziehungsweise nur bis zu zwei Überstunden pro Woche. Als Grund für Überstunden geben knapp 4 von 5 Befragten betriebliche Vorgaben und Gründe an oder aber berichten, dass die Arbeit in der vorgesehenen Zeit nicht zu schaffen ist. Persönliche Gründe wurden im Vergleich zu 2015 seltener genannt.

Leichter Anstieg bei der Sonntagsarbeit

Die Arbeit zu atypischen Zeiten, wie etwa abends, nachts oder am Wochenende ist konstant geblieben. Im Dienstleistungsbereich lässt sich im Vergleich von 2015 zu 2017 ein leichter Anstieg von Sonntagsarbeit beobachten.

An viele Beschäftigte werden erhebliche Anforderungen an ihre Flexibilität gestellt. Noch immer wird etwa jeder achte Beschäftigte wegen dienstlicher Belange häufig in der Freizeit kontaktiert. Der Anteil derjenigen, die erwarten kontaktiert zu werden, liegt aktuell bei 24 Prozent. Zunehmend sind hiervon auch Personen mit einfacheren Tätigkeiten betroffen.

Mehr eigene Gestaltung der Arbeitszeit

Die Handlungsspielräume in Bezug auf die Gestaltung der eigenen Arbeitszeit haben im Vergleich zu 2015 eher zugenommen. Dazu gehören der Einfluss auf Arbeitsbeginn und -ende, die Pausengestaltung oder die Möglichkeit, ein paar Stunden oder Tage frei zu nehmen. Sie stellen eine wichtige Ressource für die Beschäftigten dar. Während Männer und junge Beschäftigte insgesamt ihre Arbeitszeit flexibler gestalten können, stehen Beschäftigten mit niedrigem Bildungsniveau weniger Möglichkeiten zur Verfügung.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

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