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04.07.2002

15 Qualitätsindikatoren für lebenslanges Lernen in Europa

Der erste europäische Bericht über Qualitätsindikatoren für lebenslanges Lernen liegt vor. In diesem Bericht wird die Qualität des lebenslangen Lernens in 35 europäischen Ländern in vier zentralen Bereichen untersucht: Qualifikationen, Kompetenzen und Einstellungen, Zugang und Teilnahme, Ressourcen für das lebenslange Lernen und Strategien und Systementwicklung. Der Bericht macht deutlich, dass Europa im Ganzen gesehen im Bereich Qualifikationen und Kompetenzen unbefriedigende Leistungen zeigt. So sieht zum Beispiel der Bildungsstand Fünfzehnjähriger auf den Gebieten Lesen und Schreiben, Mathematik und Naturwissenschaften folgendermaßen aus: - Was die Lesekompetenz angeht, so sind zwischen 7 und 35% der 15-Jährigen für einen Prozess des lebenslangen Lernens nicht ausreichend vorbereitet. - Bei 3 bis 27% ist davon auszugehen, dass sie beim späteren Lernen Schwierigkeiten mit dem Rechnen haben werden. - 7 bis 32% verfügen nicht über die naturwissenschaftlichen Grundkenntnisse, die für ein produktives lebenslanges Lernen in diesem Bereich erforderlich sind. Der hohe Anteil von Schülern mit sehr schwachen Leistungen stellt für zahlreiche Länder eine große Herausforderung dar. Das Problem wird noch dadurch verschärft, dass in vielen Ländern ein relativ hoher Prozentsatz der Jugendlichen (etwa 10%) die Schule frühzeitig verlässt. Auch hier sind sehr große Unterschiede zwischen den Ländern festzustellen, wobei die Prozentsätze von weit unter 10% bis über 40% reichen. Außerdem gibt der Bericht nicht nur über die unzulängliche Grundbildung Jugendlicher Aufschluss, sondern auch über eine relativ geringe Teilnahme der erwerbstätigen Bevölkerung an Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen. Hier schwanken die Prozentsätze sehr stark zwischen 2 und 25%. Daran wird deutlich, vor welcher großen Herausforderung Europa steht, wenn es versucht, das lebenslange Lernen in seinen Gesellschaften zu verankern. Was die Investitionen in das lebenslange Lernen angeht, so variierten im Jahre 2001 die Aufwendungen für Bildung zwischen etwas über 3% und fast dem Dreifachen, 8,33%, des BIP. Auch der Umfang der Lehrerausbildung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Zusammenfassung des Berichts finden Sie im Internet.


Petra Weber, QM-InfoCenter-Redaktion
newsredaktion <AT> qm-infocenter.de

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