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27.04.2020

Cyber-Kriminelle erpressen immer höhere Summen

Ungeachtet aller Warnungen verursacht die Online-Erpressung mit Verschlüsselungssoftware weltweit wachsende Schäden. Demnach steigt nicht nur die Zahl dieser Attacken, auch die von den Erpressern verlangten Summen werden immer höher, wie Cyber-Experten des Rückversicherers Munich Re berichten.

Die Online-Erpresser zielten vermehrt auf kritische Systeme, sagte ein Fachmann für Cyber-Kriminalität bei dem Münchner Rückversicherer. «Im vergangenen Jahr beobachteten wir die größte Zunahme von Ransomware-Angriffen bei Anbietern aus dem Gesundheitswesen.

Allein in den USA waren 764 Healthcare-Provider betroffen.Die 911-Notruf-Rufnummer sei demnach mehrmals auf nationaler Ebene nicht mehr verfügbar gewesen. Es mussten Operationen verschoben werden, Notruf-Leitsysteme haben nicht mehr funktioniert.

Einfluss von Corona auf Cyber-Sicherheit noch unklar

Schätzungen der weltweiten Cyber-Versicherungsprämie im vergangenen Jahr liegen bei knapp 6 Milliarden Dollar. Nur ein Bruchteil der Schäden war versichert. Denn die Gesamtschadenssumme schätzen Cyber-Sicherheitsfirmen auf weltweit 500 bis 600 Milliarden Dollar im Jahr.

Nun könnte auch das Corona-Virus Gegenstand betrügerischer Mails werden, glauben Experten. Die Tatsache, dass viele Arbeitnehmer derzeit mit mobilen Zugang ins Firmennetz daheim arbeiten, könnte nach Einschätzung der Munich Re eine Sicherheitslücke bedeuten.

Dies könne zu Kapazitätsproblemen und verringerter Leistung der Systeme führen sowie zu einer Reduzierung von IT-Security. Die Implikationen der Pandemie auf das Thema Informationssicherheit bleiben in der aktuellen Diskussion weitgehend unberücksichtigt.

Cyber-Kriminalität wird professioneller

Die Münchner Cyber-Experten beobachten eine zunehmende Professionalisierung cyberkrimineller Strukturen. Einmal werden die Angriffe immer zielgerichteter, immer individualisierter, vor allem dann, wenn der mögliche Ertrag entsprechend hoch ist. Daneben gebe es Breitenphänomene wie Phishing-E-Mails, die immer noch perfekt funktionieren.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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