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04.11.2019

Nur jedes dritte Unternehmen sieht sich DSGVO-konform

Unternehmen haben die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) unterschätzt. Mehr als ein Jahr nach Inkrafttreten glauben nur 28 Prozent, DSGVO-konform zu sein

Die Studie “Championing Data Protection and Privacy – a Source of Competitive Advantage in the Digital Century” von Capgemini zeigt, dass Unternehmen die DSGVO langsamer umsetzen als angenommen. Demnach setzten 28 Prozent der befragten Unternehmen die DSGVO-Vorschriften nach eigener Ansicht vollständig um, weitere 30 Prozent erfüllen sie „weitgehend“. Unternehmen die angeben vollständig DGSVO-konform zu sein stammen am häufigsten aus den USA (35 Prozent), gefolgt von Deutschland und Großbritannien (jeweils 33 Prozent). In Spanien und Italien (jeweils 21 Prozent) sowie Schweden (18 Prozent) geht der geringste Anteil der Unternehmen davon aus, DSGVO-konform zu sein.

In einer Studie von 2018 – vor Einführung der DSGVO – waren noch 78 Prozent der Unternehmen zuversichtlich, die Anforderungen künftig zu erfüllen. Mehr als drei Viertel der DSGVO-konformen Unternehmen geben an, durch die Umsetzung einen Umsatzwachstum und weitere wirtschaftliche Vorteile erzielt zu haben.

Hürden bei der Umsetzung der DSGVO

Führungskräfte nennen als Hindernisse für eine vollständige Erfüllung der DSGVO vor allem

  • die Anpassung bestehender IT-Systeme (38 Prozent),
  • die Komplexität der Regulierungsanforderungen (36 Prozent) und
  • prohibitiv hohe Kosten, um den Regulierungen zu entsprechen (33 Prozent).

Umsetzung der Datenschutzregulierungen zahlt sich auch wirtschaftlich aus

In der 2018 vor dem Start der DSGVO durchgeführten Umfrage erwarteten nur 28 Prozent der Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil durch die Umsetzung der DSGVO-Regulierungen. In der aktuellen Studie bestätigen hingegen 92 Prozent der DSGVO-konformen Unternehmen, einen solchen Vorteil erzielt zu haben.

So stellten drei Viertel (76 Prozent) ein Umsatzwachstum fest. Weiterhin stieg das Kundenvertrauen (84 Prozent), das Markenimage (81 Prozent) und die Moral der Mitarbeiter (79 Prozent). Zudem sehen Führungskräfte auch indirekte positive Folgen durch die Umsetzung der DSGVO. Dazu zählen verbesserte IT-Systeme (87 Prozent und damit 25 Prozentpunkte mehr als 2018), Maßnahmen zur Cybersicherheit (91Prozent, plus 34 Prozentpunkte) und optimierte Transformationsprozesse (89 Prozent, plus 33 Prozentpunkte).

DSGVO-konforme Unternehmen haben die mordernere Technologie

Insgesamt setzen DSGVO-konforme Unternehmen zudem stärker auf moderne Technologien: 84 Prozent von ihnen nutzen Cloud-Plattformen für ihre Datenschutzstrategie, während dies nur 73 Prozent der übrigen Unternehmen tun. Auch Datenverschlüsselung (70 Prozent vs. 55 Prozent), Robotic Process Automation (35 Prozent vs. 27 Prozent) sowie die Datenspeicherung im Industriemaßstab (20 Prozent vs. 15 Prozent) wird seltener von Unternehmen eingesetzt, die die Datenschutzgrundverordnung nicht vollständig umgesetzt haben.

Weiterhin ergreifen 82 Prozent (Rest: 63 Prozent) der DSGVO-konformen Unternehmen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass ihre Technologieanbieter die Datenschutzbestimmungen einhalten; 61 Prozent überprüfen diesbezüglich ihre Vertragsnehmer (Rest: 48 Prozent).

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Capgemini

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