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27.03.2018

Tabu-Thema Lohn: Nur wenige kennen neues Entgelttransparenzgesetz

Lediglich 45 Prozent wissen, dass es nun das Entgelttransparenzgesetz gibt. Frauen sind darüber weniger informiert als Männer, so eine Studie von Ernest & Young. Der Auskunftsanspruch gilt seit dem 6. Januar 2018, Betriebsrat oder Arbeitgeber müssen nun Fragen zum Entgelt beantworten.

Beschäftigte können die Höhe des für eine Vergleichstätigkeit gezahlten Entgelts erfragen, wenn diese Tätigkeit von mindestens sechs Personen des jeweils anderen Geschlechts ausgeübt wird. Laut statistischen Erhebungen verdienen Frauen in gleicher Position sieben Prozent weniger als Männer.

Unternehmen informieren nur zurückhaltend

Ein Schwerpunkt des Gesetzes ist der individuelle Auskunftsanspruch: Seit Januar 2018 kann in Unternehmen mit über 200 Beschäftigten jeder Arbeitnehmer erfragen, nach welchen Kriterien sein Gehalt bestimmt wird. Zudem muss er auf Anfrage Auskunft darüber erhalten, wie die mittlere Vergütung einer Vergleichsgruppe des anderen Geschlechts aussieht.

Der Großteil der Mitarbeiter, die diese Regelungen kennen, hat sich in den Medien darüber informiert. Nur ein knappes Fünftel nennt als Quelle die Kommunikation im Betrieb per E-Mail oder Intranet, 14 Prozent den Betriebsrat und drei Prozent den Gleichstellungsbeauftragten oder die Gleichstellungsbeauftragte.

Bisher nur mäßiges Interesse

Bei der Nutzung des neuen Gesetzes sind die Mitarbeiter bislang zurückhaltend. Nur jeder Achte der befragten Angestellten will seinen individuellen Auskunftsanspruch geltend machen. Hier ist es vor allem die Neugier, die dazu motiviert. Die Vermutung, schlechter bezahlt zu werden als Kollegen des anderen Geschlechts, wird mit 51 Prozent eher von Frauen geäußert.

Ein Drittel der Mitarbeiter, die nicht aktiv werden wollen, rechnet damit, dass sich daraus Nachteile für sie ergeben würden. In erster Linie befürchten sie mit 63 Prozent verstärkten Druck seitens des Vorgesetzten, aber auch geringere zukünftige Entwicklungschancen.

Gehalt in Deutschland tabu

Laut Studie ist auch die Höhe des Gehalts der Kollegen in Deutschland – anders als in den USA oder Schweden – noch immer ein Tabuthema. Zwar kennen mittlerweile 36 Prozent der Arbeitnehmer den Verdienst ihrer direkten Kollegen und Kolleginnen, die Mehrheit jedoch spricht nicht darüber. Eine vollständige Lohntransparenz im Unternehmen halten 56 Prozent der befragten Angestellten auch gar nicht für sinnvoll, weil diese zu Neid und Unruhe führen würde (40 Prozent) bzw. die Entlohnung nach Leistung erschweren würde (16 Prozent).

Ein Drittel glaubt hingegen, dass eine Offenlegung der Löhne mehr Gerechtigkeit und Zufriedenheit zur Folge hätte. Zehn Prozent sind der Ansicht, dass dies zu mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern führen würde. An eine bislang schlechtere Bezahlung von Frauen glauben 45 der männlichen Fach- und Führungskräfte, bei den weiblichen Befragten sind es 52 Prozent.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

BMFSJF
Ernest & Young

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Unternehmensinformation

Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Flughafenstraße 61
DE 70622 Stuttgart
Tel.: 711 9881-0
Fax: 711 9881-550

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