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27.02.2019

OHSAS 18001: Norm für Arbeits- und Gesundheitsschutz läuft 2021 aus

Die OHSAS 18001 wurde bereits durch die ISO 45001 ersetzt. Nun läuft die alte Norm endgültig aus.

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz sollte elementarer Bestandteil eines jeden Unternehmens sein. Mit einem zertifizierten Managementsystem nach ISO 45001 weist eine Geschäftsführung nach, dass sie zum Schutz der Mitarbeiter umfassende Maßnahmen ergriffen hat.

„Dabei geht es nicht nur darum, Unfallrisiken zu minimieren. Ein solches Managementsystem dient auch dazu, mittelfristige Risiken wie beispielsweise Rückenschmerzen durch schlechte Ergonomie der Arbeitsplätze oder organisatorische Mängel und damit verbundene psychische Belastungen zu betrachten“, sagt Anja Oels, Expertin für Arbeits- und Gesundheitsschutz bei TÜV Rheinland.

Eine Zertifizierung nach ISO 45001 verschafft der Geschäftsführung größere Rechtssicherheit, ein positives Image bei Mitarbeitern und mögliche Wettbewerbsvorteile, da immer mehr Kunden und Geschäftspartner auch auf diesen Aspekt Wert legen.

Anforderungen gelten auch für Subunternehmer

Die ISO 45001 trat 2018 in Kraft und ist die Nachfolgenorm zur OHSAS 18001. Unternehmen, die nach dem alten Standard zertifiziert wurden, haben bis 2021 Zeit, sich nach der neuen Fassung zertifizieren zu lassen.

„Aus einer britischen Norm, die zwar international anerkannt wurde, ist nun per Definition eine weltweit gültige Norm geworden. Allein deshalb ist die Nachfrage derzeit groß“, so Oels. Zudem gibt es wesentliche Neuerungen.

So muss ein Managementsystem viel intensiver Subunternehmen und andere externe Dienstleister miteinbeziehen und sicherstellen, dass dort ebenfalls die Anforderungen erfüllt werden.

Mitarbeiter stärker einbeziehen

Die ISO 45001 legt einen stärkeren Fokus auf das Engagement der Mitarbeiter. Sie sind umfänglicher als bisher bei der Konzeption und Umsetzung des Managementsystems einzubeziehen.

Sie sollen nicht nur über entsprechende Maßnahmen informiert werden, sondern vielmehr auch die Chance haben, aktiv die eigenen Vorstellungen einzubringen, wie zum Beispiel bei der Festlegung notwendiger Schulungen zum Thema. Schließlich ist ein System zum Arbeits- und Gesundheitsschutz nur dann wirksam, wenn es von allen Beteiligten mitgetragen und dadurch letztlich auch gewissenhaft umgesetzt wird.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

TÜV Rheinland

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