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15.09.2015

Wer sind Stakeholder und was wollen sie?

Die Standards für Qualitäts- oder Umweltmanagementsysteme sprechen im Original von "Stakeholdern", was in den entsprechenden deutschen Normen mit “interessierten Parteien” übersetzt wird. Doch wie werden die Erwartungen interessierter Parteien interpretiert? Eine Umfrage des Zertifizierers DNV GL gibt Aufschluss.

17 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sie die Erfordernisse und Erwartungen interessierter Parteien bereits verstehen. Allerdings gaben genauso viele Unternehmen an, weit von einem solchen Verständnis entfernt zu sein. Die Anforderungen der Umweltmanagementnorm ISO 14001 an Stakeholder glauben mmerhin 20 Prozent der Anwender zu erfüllen.14 Prozent sind noch nicht so weit.

Von den Anwendern der ISO 9001 hingegen gaben nur 16 Prozent an, mit den Anforderungen der Nomr an Stakeholder konform zu sein. 18 Prozent erfüllen die Anforderungen laut eigener Aussage nicht. Den mittleren Sektor, also Unternehmen, die sich selbst als einigermaßen konform mit der neue Anwendung betrachten, machen 39 Prozent der Befragten aus.

Was tun Unternehmen für ihre Stakeholder?

Die Top-3-Initiativen, die Unternehmen nach eigener Aussage implementieren werden, um die Stakeholder zu erfassen und ihre Anforderungen zu verstehen, sind:

  • die Festlegung interner und externer interessierter Parteien (47%),
  • Festlegung aller relevanten Anforderungen (38%) und
  • regelmäßige Überprüfungen (35%).

Anzahl und Art der Stakeholder variieren

Da Anzahl und Art der entsprechenden Stakeholder (interessierter Parteien) je nach Unternehmen variiert, kann es keine allgemeine, alles umfassende Liste von Stakeholdern geben.

Die Ermittlung und Festlegung der entsprechenden interessierten Parteien sollte daher im Unternehmen mehrere Fachbereiche einbeziehen und regelmäßig stattfinden. Dabei sollten sowohl interne als auch externe Stakeholder einbezogen werden, um den Status und die Anforderungen zu erfassen - so die Empfehlung der Studie.

Wer sind die Stakeholder?

Um eine angemessene Managementbewertung durchführen zu können, wird empfohlen, Kategorien von Stakeholdern festzulegen und ihre entsprechenden Anforderungen zu dokumentieren. Beispiele entsprechender interessierter Parteien sowie potenzieller entsprechender Erfordernisse und Erwartungen sind::

  • Direkte Kunden und Endnutzer: z.B. Qualität, Preis und Lieferleistung von Produkten, umweltbezogene Anforderungen.
  • Lieferanten, Distributoren/Großhändler, Einzelhändler und Partner: z.B. gegenseitiger Nutzen und Kontinuität.
  • Eigentümer/Gesellschafter/Investoren: z.B. nachhaltige Rentabilität und Leistungsfähigkeit, Transparenz, Richtlinien und Standards.
  • Mitarbeiter und Gewerkschaften: z. B. eine gute Arbeitsumgebung, Arbeitsplatzsicherheit, Anerkennung und Vergütung sowie Umweltpraktiken.
  • Aufsichtsbehörde: z.B. die Einhaltung gesetzlicher und behördlicher Anforderungen.

(Quelle: ISO 9004:2009 4.4 „Interessierte Parteien, Erfordernisse und Erwartungen")

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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