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24.11.2014

Neue ISO 14001: Das kommt auf Unternehmen zu

Voraussichtlich ab Juli 2015 tritt die geänderte Version der ISO 14001 in Kraft. Die wichtigsten inhaltlichen Neuerungen hat der TÜV Rheinland zusammengefasst:

Kapitel 4: Kontext der Organisation - „Mehr Stakeholder-Management “
Unternehmen sollen die externen Belange und deren Einflüsse in ihrem Umweltmanagementsystem stärker berücksichtigen. Die Erfordernisse und Erwartungen „interessierter Parteien“ sollen besser verstanden und dahingehend bewertet werden, ob aus ihnen konkrete Anforderungen erwachsen.

Kapitel 5: Leitung - „Verantwortung übernehmen und sinnvoll delegieren“
Das Top-Management soll mehr Verantwortung für die Effektivität des Managementsystems sowie die Integration des UMS in die Geschäftsprozesse übernehmen. Die Umweltpolitik soll auch eine Verpflichtung zum Schutz der Umwelt über die Unternehmensgrenzen hinaus enthalten. Ein Beauftragter des Managements wird explizit nicht mehr gefordert, jedoch müssen adäquate Verantwortlichkeiten und Kompetenzen im Unternehmen sichergestellt werden.

Kapitel 6: Planung „Umweltrisiken auch über den Tellerrand hinaus bewerten“
Der Planungsprozess im Umweltmanagement wurde neu strukturiert und soll zukünftig stärker die Umwelteinflüsse von Aktivitäten, Produkten und Dienstleistungen „unter Berücksichtigung einer Lebenszyklusperspektive“ umfassen. Die Umweltbewertung muss zwar nicht explizit z.B. eine Ökobilanzierung von Produkten und Prozessen umfassen. Es sollen jedoch neben bedeutenden Umweltaspekten auch alle einzugehenden Verpflichtungen (rechtlich, kundenspezifisch, etc.) sowie die mit Gefahren und Chancen verbundenen Risiken beurteilt werden.

Kapitel 7: Unterstützung „Tue Gutes und rede darüber“
Auch in der Kommunikation soll die externe Darstellung und Berichtserstattung zum Umweltschutz stärker als bisher geregelt sein. In Bezug auf Dokumente und Aufzeichnungen wird nur noch der Begriff der „dokumentierten Information“ verwendet. Damit wird den modernen Aufzeichnungsmedien Rechnung getragen.

Kapitel 8: Betrieb „Von der Wiege bis zur Bahre“
In der Ablaufplanung und -kontrolle sollen auch vor- und nachgelagerte sowie insbesondere ausgelagerte Prozesse stärker berücksichtigt werden. Dies schließt die Umwelteinflüsse von Produkten und Dienstleistungen bis zu deren Nutzungsende mit ein.

Kapitel 9: Leistungsbewertung „Umweltleistung messbar machen“
Aufbauend auf der erweiterten Umweltbewertung (Kap. 6) werden nun auch die Ansprüche an die Bewertung der Umweltleistung erhöht. Die Arbeit mit Kennzahlen soll somit auch im Umweltmanagement Einzug halten. Schon bei der Festlegung der Umweltziele sollen Indikatoren verwendet werden, an denen sich die Zielerreichung und damit die Umweltleistung messen lassen. Überwachung und Messung schließen jetzt explizit auch alle sonstigen Verpflichtungen und Risiken des Unternehmens in Bezug auf die Umweltleistung mit ein.

Kapitel 10: Verbesserung „Auf breiter Front besser werden“
Die Korrektur von Abweichungen sowie der Verbesserungsprozess sind jetzt stärker auf das Umfeld der Organisation sowie die Verbesserung der Umweltleistung insgesamt fokussiert.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Literaturhinweis

Weitere Infos: www.tuv.com

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