nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
29.10.2018

Weitere Pflichten mit neuem Verpackungsgesetz

Ab dem 1. Januar 2019 löst das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) die bisherige Verpackungsverordnung ab. Es bringt mehr Vorgaben für Verpackungs- und Versandmaterial.

Ziel des neuen VerpackG ist es, den Verpackungsmüll zu verringern und Recyclingquoten zu steigern. Das Gesetz setzt auf die Verantwortung von Herstellern und den In-Verkehr-Bringern von Verpackungen. Es gilt, dass künftig jeder, der verpackte Produkte in Umlauf bringt, auch dafür sorgen soll, dass die Verpackungen entweder verwertet oder zurückgenommen werden. Betroffen sind daher alle Händler, auch Online-Händler..

Was ist eine Verpackung?

Als Verpackung definiert der § 3 VerpackG nun auch Versandmaterial, also auch Umschläge, Klebeband, Füllmaterial. Hat der Hersteller bereits die Produktverpackung lizenziert, muss der Online-Händler nur die Versandverpackung lizenzieren.

Versandverpackungen gelten im Sinne des Gesetzes als Verkaufsverpackungen und können nicht vorlizenziert werden.

Wer ist vom neuen VerpackG betroffen?

Das Verpackungsgesetz umfasst jeden Verkäufer, der mit Ware befüllte Verkaufs- und Umverpackungen in Verkehr bringt. Das umfasst sowohl Hersteller als auch stationäre Händler und Online-Händler. Eine Bagatellgrenze für die Anmeldepflicht ist nicht vorgesehen.

Diese müssen sich laut § 9 VerpackG bei der neu eingerichteten „Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister“ registrieren. Wer sich nicht registriert, darf keine Waren in systembeteiligungsrelevanten Verpackungen, wie dem dualen System, zum Verkauf anbieten.

Zudem müssen die registrierten Händler und Hersteller müssen künftig Angaben zu den Verpackungen an die zentrale Stelle übermitteln.

Pfand für Einweggetränkeverpackungen

Gemäß § 31 Abs. 1 VerpackG sind Hersteller von Getränken, die in Einwegverpackungen verkauft werden, künftig verpflichtet, ein Pfand in Höhe von mindestens 0,25 Euro pro Verpackung zu verlangen - inklusive Hinweis auf die Wiederverwendbarkeit auf der Verpackung.

Ausnahmen gibt für bestimmte alkoholische Getränke, für Milch und Milchmischgetränke, für Fruchtsäfte und einige andere Getränke. Vertreiber von Einwegverpackungen müssen einen Hinweis auf der Verpackung anbringen, wonach diese nicht wieder verwendet wird.

Verstöße gegen das VerpackG werden teuer

Verstöße gegen das VerpackG, insbesondere gegen die Registrierungspflicht, können mit Geldbußen bis zu 200.000 Euro geahndet werden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

https://verpackungsgesetz-info.de/

Weiterführende Information
DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!