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11.10.2019

ISO 45001: Was ist zu berücksichtigen?

Die ISO 45001 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (SGA) - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“ gilt bereits seit März 2018. Die internationale Norm löst den bisher geltenden und als „internationale Behelfsnorm“ verwendeten britischen Standard BS OHSAS 18001 für Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsysteme ersatzlos ab.

Unternehmen mit einem Managementsystem nach OHSAS 18001 müssen auf die ISO 45001
umstellen. Zertifikate nach dem alten Standard gelten nur noch bis 11. März 2021.

Bereits bestehende Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme können mit geringem Aufwand um ein Arbeitsschutzmanagement erweitert werden. Kombizertifizierungen sind dann möglich und bedeuten weniger Aufwand und geringere Kosten.

Struktur und Inhalt der ISO 45001

Die ISO 45001 entspricht mit ihren 10 Hauptkapiteln der Struktur der internationalen Normen für Managementsysteme, z.B. auch für Qualität (ISO 9001:2015) und Umwelt (ISO 14001:2015). Das macht die Integration in bestehende Systeme erheblich einfacher. Und sie ist für Unternehmen aller Größen und Branchen geeignet.

Der Kontext der Organisation schließt sowohl die Beschäftigten als auch die Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfungskette ein, u.a. sollen Arbeitnehmer stärker am Gesundheitsschutzmanagement beteiligt und in Beratungen einbezogen werden. Damit diese Konsultation und Beteiligung gelingt, müssen entsprechende Prozesse festgelegt und umgesetzt werden. Die Norm legt auch fest, zu welchen Themen die Mitarbeiter konsultiert bzw. woran sie beteiligt werden müssen. Daneben sollen auch die Bedingungen für Mitarbeiter von Fremdfirmen oder Personal ausgelagerter Prozesse berücksichtigt werden.

Unternehmen verpflichten sich, sichere und gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen bereitzustellen, um arbeitsbedingten Verletzungen und Erkrankungen vorzubeugen. Dabei ist das Top-Management gefordert: Die Unternehmensleitung muss Führungsverantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz übernehmen und sein Engagement dafür beweisen.

Risiken und Chancen für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Gefahren müssen zunächst identifiziert werden, am Arbeitsplatz ebenso wie für bestimmte Personenkreise, in Notfallsituationen und bei Änderungen von Prozessen. Mögliche Risiken müssen bewertet, eine Maßnahmenhierarchie für das Reduzieren von Risiken im Gesundheits- und Arbeitsschutz muss daraus abgeleitet werden. Schließlich müssen SGA-Ziele festgelegt und deren Erreichen geplant werden.

Dies geht über die gesetzlich geforderte Gefährdungsbeurteilung hinaus, die vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auch das Alter der Beschäftigten berücksichtigen muss: Während bei älteren Personen die gesundheitliche Fitness nachlassen kann und dann z.B. PSA wie z.B. Atemschutz als störend empfunden wird, stellen fehlende Erfahrung und Einsicht bei jüngeren Mitarbeitern einen Gefährdungsfaktor beim Benutzen von PSA dar.

Chancen zur Verbesserung sollen in einem eigenen Prozess identifiziert werden. Sie können sich z.B. aus Veränderungen der Organisation ergeben oder indem Arbeits- und Gesundheitsschutzrisiken am Arbeitsplatz beseitigt oder Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse der Beschäftigten angepasst werden.

Chancen für den Gesundheitsschutz können auch salutogene Faktoren sein, z.B. dass betriebliche Zusammenhänge verständlich oder Zeiten der Erreichbarkeit geregelt sind. Beschaffung und ausgegliederte Prozesse müssen gesteuert werden, z.B. beim Einsatz einer externen Sicherheitsfachkraft.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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