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05.06.2018

IATF 16949: Welches Prüfsiegel ist gültig?

Bei der Umsetzung der neuen IATF 16949:2016 herrscht insbesondere in Bezug auf das Kapitel 7.1.5 „Ressourcen zur Überwachung und Messung“ bei akkreditierten Kalibrierlaboratorien, deren Kunden und Auditoren einige Unsicherheit. Der Deutsche Verband Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP) bemüht sich um eine Klärung offener Fragen im Sinne von Kunden, Laboratorien und Auditoren.

IATF-zertifizierte Unternehmen können entscheiden, wie sie ihre Überwachungs- und Messprozesse gestalten, so der VUP. Sowohl für interne wie externe Laboratorien gelten entsprechende, aber nicht gleiche Qualitätsanforderungen. Vor allem auch hinsichtlich des Einbezugs externer (Labor-) Dienstleister hat es Änderungen in der neuen IATF 16949 gegeben. Diese haben laut VUP zu Unsicherheit und Fehlinterpretationen geführt.

Grundsätzlich gebe es keine ausschließliche Vorgabe, dass nur akkreditierte (Prüf- oder Kalibier-) Laboratorien als externen Dienstleister eingebunden werden dürfen. Die Anforderungen der IATF 16949 könnten auch anderweitig erfüllt werden.

Durch den Einbezug eines akkreditierten externen Labors und dessen akkreditierte Leistungen bestehe allerdings die Gewähr, dass Qualität und Kompetenz der Prüf- oder Messdienstleistung durch einen „neutralen Dritten“, nämlich die nationale Akkreditierungsstelle DAkkS, kontinuierlich überwacht werden und die akkreditierten Dienstleistungen international anerkannt sind.

Welche externen Kalibierdienstleitungen sind erlaubt?

Die in der deutschen Übersetzung gewählte Formulierung „Prüflabor“ greift laut VUP zu kurz und verkennt den wichtigen Unterschied im deutschen Akkreditierungswesen zwischen Prüflaboren (auf der Akkreditierungsurkunde D-PL-) und Kalibrierlaboratorien (D-K-). Geht es um die rückführbare Kalibrierung von Geräten und Messmitteln, sind Kalibierlaboratorien gemeint.

Unsicherheit durch Ungenauigkeiten bestehen in der deutschen Übersetzung auch vor allem durch den Satz, dass „Kalibrierzertifikat oder Prüfbericht [..] ein Akkreditierungszeichen (ein Siegel) der nationalen Akkreditierungsgesellschaft tragen“ müssen. Dies bedeute aber nicht, dass extern beauftragte Kalibierdienstleitungen und -labore ausschließlich akkreditiert sein müssen. Zum Teil gebe es für bestimmte Kalibierdienstleitungen kein akkreditiertes Labor, so der VUP. Die IATF 16949:2016 eröffne mit der „Kundenfreigabe“ des externen Labors und der „Kalibrierung durch den Gerätehersteller“ dafür Möglichkeiten.

Klarheit und Nachbesserung erwünscht!

In der Anwendung und Umsetzung der neuen IATF-Vorgaben bleiben Detailfragen offen, meint der VUP. Maßgebliche Ansprechpartner sind hier VDA QMC und DAkkS. Aus Sicht des VUP gehören zu diesen grundsätzlichen Fragen:
- Mittel und Wege im Zusammenspiel zwischen DAkkS und z.B. DKD, um Akkreditierungsverfahren zu beschleunigen bzw. auf die steigende Marktnachfrage nach akkreditierten Kalibierdienstleistungen einzustellen.
- Klarheit, Präzision und Klärung der Vorgaben und Formulierungen der IATF 16949:2016, um unterschiedliche und eigenmächtige Interpretationen zu vermeiden. Dazu gehöre insbesondere, die Auditoren der Automobilwirtschaft hinsichtlich der unmissverständlichen Auslegung des Standards besser zu schulen und das Instrument der FAQs.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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