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11.02.2015

Gültigkeit von RoHS-Ausnahmen läuft ab

Bis zum 21. Januar 2015 konnten Unternehmen eine Verlängerung für die Restriction of Hazardous Substances (RoHS) beantragen. Ab 2017 gibt es voraussichtlich neue Stoffverbote.

Unternehmen, die bestehende Ausnahmen von den Stoffverboten weiter nutzen möchten, mussten bis 21. Januar 2015 entsprechende Anträge stellen. Lehnt die zuständige EU-Kommission eine Verlängerung ab, müssen RoHS-konforme Alternativen gefunden und geeignete Prozesse für das Ausphasen der Komponenten installiert werden (Lagerbestände bereinigen, Ersatzteil-Logistik anpassen, etc.). Daher sind Zulieferer in besonders hohem Maße von der Regelung betroffen.

Ausnahmenverlängerung bis Juli 2016

Zurzeit umfassen die Stoffverbote die Schwermetalle Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom und die Flammschutzmittel PBB und PBDE. Die laufenden Ausnahmen von diesen Stoffverboten gelten für fast alle Produktkategorien der RoHS noch bis Juli 2016 (nicht für medizinische Geräte und Überwachungs- und Kontrollinstrumente).

Aus heutiger Sicht ist zu erwarten, dass die Ausnahme 7b (Blei in Loten für Server und Telekommunikationseinrichtungen) nicht verlängert wird. Ob es Verlängerungen bei den derzeit oft genutzten Ausnahmen für Blei in Legierungen (6a, 6b, 6c) gibt, ist angesichts mittlerweile vorhandener technischer Alternativen abzuwarten. Produkte oder Komponenten, die eine ausgelaufene Ausnahme in Anspruch nehmen, dürfen nach dem Ablaufdatum nicht mehr innerhalb der EU in den Verkehr gebracht werden.

Ab 2017 neue Stoffverbote

Nach aktuellem Stand werden im Juli 2017 voraussichtlich weitere Stoffverbote in die RoHS aufgenommen. Auf der „Kandidatenliste“ stehen folgende Phthalate, die oftmals als Weichmacher in Kunststoffen eingesetzt werden: Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP), Benzylbutylphthalat (BBP), Diisobutylphthalat (DIBP). Sollte die RoHS um weitere Stoffverbote ergänzt werden, dann gilt für die Anwendung eine Übergangszeit von zwei Jahren ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Dokumentieren und Prozesse implementieren

Zu den Herstellerplichten im Rahmen der RoHS-Richtlinie gehören die technische Dokumentation entsprechend der harmonisierten Norm EN 50581, die interne Fertigungskontrolle, die Konformitätserklärung und CE-Kennzeichnung. Alle Wirtschaftsakteure haben auch bei bereits in Verkehr gebrachten Produkten entsprechende Kontrollpflichten und müssen bei Verdacht auf Nicht-Konformität bestimmte Maßnahmen ergreifen.

Im Kern geht es darum, entsprechende Prozesse für die RoHS-Konformitätsbewertung nicht nur zu implementieren, sondern sie auch auditfähig zu dokumentieren und einen normgerechten Umgang mit Risikokomponenten zu finden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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