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18.10.2018

Feuerzeughersteller klagt wegen mangelhafter EU-Marktkonformität

Deutschland und Frankreich kommen ihrer Verpflichtung zur Marktüberwachung nicht nach, so der französische Feuerzeughersteller BIC. Nicht-konforme Feuerzeuge würden auf dem Hoheitsgebiet beider Länder verkauft oder in diese eingeführt. Aufgrund des freien Warenverkehrs im europäischen Binnenmarkt habe dies Auswirkungen auf die gesamte Europäische Union. BIC legte Klage bei der Europäischen Kommission ein.

73 Prozent der in Europa verfügbaren Feuerzeug-Modelle entsprechen nicht der Sicherheitsnorm ISO 9994 und stellen deshalb eine Gefahr für die Verbraucher dar, so der Kläger. Über den wichtigsten Importhafen Hamburg gelangen Feuerzeuge unkontrolliert in die Europäische Union. Nicht-konforme Feuerzeuge kämen wegen unzureichender Zollkontrollen über Hamburg ungehindert auf den europäischen Markt.

86 Prozent der Feuerzeug-Modelle, die in Frankreich und Deutschland verkauft werden, entsprechen laut BIC nicht der internationalen Sicherheitsnorm ISO 9994. Diese legt u.a. die maximale Höhe der Flamme, die Sturzbeständigkeit, den Widerstand gegen hohe Temperaturen und den Innendruck für Feuerzeuge fest.

Unfälle mit Feuerzeugen verursachen hohe Schäden

Feuerzeuge verursachen in der Europäischen Union jährlich etwa 30.000 schwere Unfälle. Diese verursachen Kosten für die Gesellschaft in Höhe von mindestens 1 Milliarde Euro pro Jahr.

97 Prozent der in Europa erhältlichen Feuerzeug-Modelle entsprechen nicht den Vorgaben der Norm EN 13869. Diese gibt vor, dass alle in Europa verkauften Feuerzeuge während ihres gesamten Produktzyklus über eine wirksame Kindersicherung verfügen müssen.

Die seit 2008 für den Verbraucher verbotenen Feuerzeuge in Spielzeugform stehen jedoch heute in Frankreich und Deutschland straffrei zum Verkauf.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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