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11.04.2019

EU legt ethische Leitlinien für KI fest

Die Anforderungen der EU betreffen Fragen nach der Kontrolle, der Sicherheit, dem Datenschutz, der Nichtdiskriminierung, der Nachhaltigkeit, der Verantwortlichkeit und der Transparenz der Algorithmen. In einer Pilotphase will die EU-Kommission nun von Unternehmen, Forschern und Behörden in der EU wissen, ob diese ethischen Leitlinien für Künstliche Intelligenz in die Praxis umgesetzt werden können.

Die neuen ethischen Leitlinien für Künstliche Intelligenz sollen auf einem soliden Fundament der EU-Werte fußen. Sie folgen einem umfassenden und konstruktiven Engagement vieler Interessengruppen, darunter Unternehmen, Hochschulen und die Zivilgesellschaft.

Die Kommission verfolgt einen dreistufigen Ansatz:

A. Die wichtigsten Anforderungen an eine vertrauenswürdige KI

Sieben Voraussetzungen sollen erfüllt werden, damit KI auch wirklich vertrauenswürdig sind:

  • Vorrang menschlichen Handelns: KI-Systeme sollten das menschliche Handeln und die Wahrung der Grundrechte unterstützen‚ keinesfalls sollten sie die Autonomie der Menschen beschränken.
  • Robustheit und Sicherheit: Eine vertrauenswürdige KI setzt Algorithmen voraus, die sicher, verlässlich und robust genug sind, um Fehler oder Unstimmigkeiten in allen Phasen des Lebenszyklus des KI-Systems zu bewältigen.
  • Privatsphäre und Datenqualitätsmanagement: Die Bürgerinnen und Bürger sollten die volle Kontrolle über ihre eigenen Daten behalten.
  • Transparenz: Die Rückverfolgbarkeit der KI-Systeme muss sichergestellt werden.
  • Vielfalt, Nichtdiskriminierung und Fairness: KI-Systeme sollten dem gesamten Spektrum menschlicher Fähigkeiten und Anforderungen Rechnung tragen und Barrierefreiheit gewährleisten.
  • Gesellschaftliches und ökologisches Wohlergehen: KI-Systeme sollten eingesetzt werden, um einen positiven sozialen Wandel sowie die Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortlichkeit zu fördern.
  • Rechenschaftspflicht: Es sollten Mechanismen geschaffen werden, die die Verantwortlichkeit und Rechenschaftspflicht für KI-Systeme gewährleisten.

B. Start Pilotprojekt

Im Sommer 2019 soll die Pilotphase starten, an der Unternehmen, öffentliche Verwaltungen und Organisationen im In- und Ausland teilnehmen können.

C. Internationale Erweiterung

Die Kommission will diesen Ansatz der KI-Ethik auf die globale Ebene bringen, denn Technologien, Daten und Algorithmen kennen keine Grenzen. Zu diesem Zweck wird die Kommission die Zusammenarbeit mit Partnern wie Japan, Kanada oder Singapur verstärken und weiterhin eine aktive Rolle bei internationalen Initiativen einschließlich der G7 und G20 spielen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

EU-Kommission

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