nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
01.04.2019

DIN-Standard zur Qualitätssicherung von Künstlicher Intelligenz (KI)

Ziel der Spezifikation ist es, die Qualität von KI anhand eines einheitlichen Konzepts entlang ihres gesamten Lebenszyklus zu sichern. Dafür definiert die DIN SPEC 92001-1 ein Qualitäts-Metamodell („Quality Metamodel“), das alle wichtigen Qualitätsaspekte von KI enthält und miteinander in Verbindung bringt.

Dabei stehen die einzelnen Phasen des KI-Lebenszyklus im Mittelpunkt: Ihnen lassen sich bestimmte Qualitätsanforderungen zuordnen. So gilt es zum Beispiel vor allem in der Konzeptions- und Entwicklungsphase, einer Verzerrung oder Voreingenommenheit der KI („bias“) bei der Verarbeitung von Informationen vorzubeugen.

Zudem identifiziert das Metamodell Funktionalität und Leistung, Stabilität sowie Nachvollziehbarkeit als drei übergreifende Ziele der Qualitätssicherung und nennt die Komponenten eines KI-Moduls, die relevant für dessen Qualität sind, etwa Umgebung oder Daten.

Qualitätssicherng von KI ist schwierig

„Im Gegensatz zu herkömmlicher Software sind die Entscheidungsregeln durch Sichtung des Quelltextes der KI-Algorithmen schwer bis gar nicht abzuschätzen, weil KI mit hochkomplexen mathematischen Modellen agiert“, sagt Stephan Hinze, Managing Director der neurocat GmbH und Initiator der DIN SPEC 92001-1.

„Das kann das Qualitätsmanagement von KI erschweren – ein Aspekt, den Entwickler und Anwender entlang des gesamten Lebenszyklus bedenken müssen.“ Um ihnen dies zu erleichtern, schafft die DIN SPEC 92001-1 die strukturelle Grundlage, um die Qualität von KI vor dem Hintergrund ethischer Aspekte in allen denkbaren Anwendungssituationen zu sichern.

Hohes oder geringes Risiko ist entscheidend

Dabei unterscheidet die DIN SPEC 92001-1 zwischen KI-Modulen mit hohem („High Risk“) und geringem Risiko („Low Risk“) – abhängig davon, ob ihr Einsatzzweck relevant hinsichtlich Sicherheit, Datenschutz oder ethischen Aspekten ist. So sind bei High-Risk-Modulen Abweichungen von definierten Qualitätsanforderungen nicht gestattet oder zu begründen.

Das kann zum Beispiel bei KI-Anwendungen der Fall sein, bei denen Menschenleben gefährdet sind. Spezifische Qualitätsanforderungen an KI definiert der zweite Teil der DIN SPEC 92001 „Artificial Intelligence – Life Cycle Processes and Quality Requirements – Part 2: Quality Requirements“.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

DIN

DNV GL Business Assurance [Anzeige]

Kostenloser Download

  • 5 Schritte zu einem nachhaltigen Prozessmanagement

  • Prozessreifegrad Assessments

  • Self-Assessment BPM

Jetzt kostenlos downloaden!