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23.02.2017

DIN SPEC 25713: Bauteilqualität besser beurteilen

Das DIN hat eine DIN SPEC veröffentlicht, die die Qualitätsprüfung von FVK-Komponenten verbessern soll: Die DIN SPEC 25713 „Beurteilung der Bauteilqualität nach der trennenden Bearbeitung von faserverstärkten Kunststoffen“.

In der Automobilherstellung, im Maschinenbau und in der Flugzeugfertigung sind glas- oder kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe wichtige Materialien – sie werden zu unterschiedlichen Bauteilen geformt. Das Deutsche Institut für Normung hat nun eine DIN SPEC veröffentlicht, die einen Meilenstein in der Qualitätsprüfung solcher FVK-Komponenten bedeutet: Die DIN SPEC 25713 „Beurteilung der Bauteilqualität nach der trennenden Bearbeitung von faserverstärkten Kunststoffen“ beschreibt ein Verfahren, wie sich diese Bauteile nach der Endbearbeitung zuverlässig prüfen lassen, ohne sie zu zerstören. Der neue Standard wurde von Experten der TU Wien und der Industrie auf Basis eigener Forschungsergebnisse erarbeitet.

Objektiv messen

Aus FVK-Werkstoffen geformte Bauteile kommen dank ihres geringen Gewichts bei zugleich großer Stabilität immer häufiger zum Einsatz, insbesondere in Luftfahrzeugen, Rotorblättern von Windenergieanlagen und in Automobilen. Sie tragen zu erheblichen Energieeinsparungen bei. In der Produktion und Endbearbeitung solcher Teile können durch unterschiedliche Werkstoffeigenschaften Ausfransungen und Absplitterungen entstehen oder sich Schichten ablösen.

Bislang gab es kein einheitliches Verfahren, um diese Imperfektionen zu beurteilen – dementsprechend kam es häufig zu Unklarheiten in Bezug auf die Bauteilqualität. Die DIN SPEC 25713 schafft hier Abhilfe: Sie beschreibt ein objektives Messverfahren, das nach der Endverarbeitung des Bauteils herstellungsbedingte Abweichungen von der Idealform identifiziert. Vorteil des Verfahrens ist auch dessen uneingeschränkte Anwendbarkeit – je nach Anforderung vom sporadischen Messschieber-Einsatz bis hin zum kontinuierlichen Beurteilen in der Massenproduktion anhand eines geführten Kamerasystems. Die Industrie kann anhand von Zahlen die Bauteilqualität beschreiben, was wiederum nützlich für Kunden- und Lieferantenverträge ist.

Standards sinnvoll ergänzt

Die neue DIN SPEC 25713 ergänzt bestehende Standards der Faserverbundbranche. So steht sie in einer Reihe mit der DIN SPEC 4885 und der DIN SPEC 8100.

DIN SPEC 4885 beschreibt eine zerstörende Prüfung per Schubrahmen, die Werkstoffkennwerte für faserverstärkte Kunststoffe liefert. Diese lässt sich schnell absolvieren und liefert sehr präzise Messwerte mit geringer Streuung.

DIN SPEC 8100 wiederum definiert die Qualitätskriterien für den Ausgangswerkstoff von FVK, textile Gelege und Gewebe beispielsweise aus Carbonfaser.

Das in der DIN SPEC 25713 beschriebene Beurteilungsverfahren gibt nun die Möglichkeit, auch die fertigen FVK-Bauteile zu prüfen. Nicht zuletzt dient der Standard als notwendige Basis für weitere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

DIN

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Unternehmensinformation

Deutsches Institut für Normung e.V.

Burggrafenstr. 6
DE 10787 Berlin
Tel.: 030 2601-0
Fax: 030 2601-42216

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