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05.12.2016

DIN-Preise 2016: Die Preisträger

Zum 16. Mal hat das DIN die "DIN-Preise" für Wettbewerbe in vier verschiedenen Kategorien verliehen. Insgesamt sieben Preise würdigten in diesem Jahr Projekte aus Wissenschaft, Forschung und Praxis, in denen Normung und Standardisierung eine zentrale Rolle spielten.

Der DIN-Preis „Nutzen der Normung“ prämiert Wettbewerbsbeiträge, die den konkreten Nutzen der Normung in der Praxis aufzeigen. Der erste Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, der zweite mit 7.500 Euro und der dritte Preis mit 5.000 Euro.

1. Preis für Karl-Ludwig Blumenthal, Siemens AG

Titel: Untersuchung des praxisrelevanten Nutzens der Normung am Beispiel der Neuausgabe: DIN 2626 „Steckscheiben“.
Die DIN 2626 legt unter anderem Typen, Maße, Werkstoffe, Herstellverfahren und technische Lieferbedingungen von Steckscheiben fest. Sie reduziert die bisherige Vielfalt der Werknormen und der darin definierten Varianten und Typen auf eine übergreifende Spezifikation mit eindeutigen Vorgaben und ermöglicht signifikante Kosteneinsparungen.

2. Preis für Dr. Uwe Oelmüller, Qiagen GmbH

Titel: Neue Standards für die Präanalytik steigern die Verlässlichkeit molekulardiagnostischer Tests und erhöhen die Reproduzierbarkeit von Ergebnissen in der lebenswissenschaftlichen Forschung
Täglich untersuchen Laboratorien auf der ganzen Welt Millionen von Proben. Bislang gab es keine einheitlichen Standards zur Qualität der Proben vor der eigentlichen Analyse, das heißt von der Entnahme, über den Transport bis hin zur Probenanalytik. Schätzungen zufolge entstehen dem europäischen Gesundheitssystem und der Forschung Schäden in Milliardenhöhe infolge von schlechter Probenqualität. Neun Europäische Standards (CEN/TS) sollen dieses Manko beheben.

3. Preis für Christian Köfinger, Austrian Institute of Technology

Titel: Nutzen der DIN EN 16147 „Wärmepumpen“
Für die Erwärmung von Trinkwasser in privaten Haushalten werden jährlich ca. vier Prozent des deutschen Gesamtenergieverbrauchs aufgewendet. Eine einheitliche Produktinformation soll dem Verbraucher dabei helfen, die effizienteste Technologie zur Erwärmung von Wasser zu wählen und so den Energiebedarf zu senken. Die DIN EN 16147 vereinheitlicht das Prüfverfahren, welches die notwendigen Daten zur Etikettierung von Wärmepumpen liefert. So können Wärmepumpen und andere Warmwasserbereitungsgeräte besser miteinander verglichen werden.

Best Practice

Diese Auszeichnung würdigt Projekte, die beispielhaft aufzeigen, wie Normen in betriebliche Prozesse und Abläufe erfolgreich integriert wurden. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro.
Johannes Mainhardt, RECARO Aircraft Seating GmbH & Co.KG
Titel: Qualitätssteigerung durch Umsetzung der neuesten ISO-GPS-Normen durch Implementierung der Form- und Lagetoleranzen und Entwicklung einer Messstrategie
Die Normen zur Geometrischen Produktspezifikation und -prüfung (GPS) definieren eine international einheitliche Symbolsprache. Sie ermöglichen es, Toleranzen in technischen Zeichnungen eindeutig festzulegen und vollständig zu beschreiben. Anwender der Norm vermeiden Unklarheiten und Unstimmigkeiten bei der Planung von Fertigungs- und Prüfabläufen und umgehen aufwändige Absprachen zwischen den Fachabteilungen. Recaro hat die ISO-GPS-Normen erfolgreich eingeführt, kann damit Zeit und Kosten einsparen und die Produktqualität erhöhen.

Junge Wissenschaft

Der Preis „Junge Wissenschaft“ zeichnet Master, Diplom, Studien- und Semesterarbeiten aus, die sich mit den Themen Normung und Standardisierung befassen. Die Arbeiten sollen vor allem die Effizienzsteigerung durch den Einsatz von Normen in der Praxis thematisieren. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.

Daniel Burdensky

Titel: Unternehmensinterne Standards bei der BMW AG: Eine empirische Analyse der Bedeutung und der Effekte für den OEM und dessen Zulieferer.

Unternehmensinterne Standards steigern die Effizienz der Kommunikation – beispielsweise mit Lieferanten – und erhöhen die rechtliche Sicherheit für die Beteiligten. Zudem können unternehmensinterne Standards Qualität und Produktivität erhöhen. Die eingereichte Arbeit analysiert den Nutzen von unternehmensinternen Standards in der Praxis und beschreibt, wie mit Standards negative Auswirkungen ökonomischer Effekte reduziert und strategischer und wirtschaftlicher Nutzen aus den positiven Auswirkungen gezogen werden können.

Christian Burmann

Titel: Innovationseffekte der DIN EN ISO 9001 – Eine umfassende Analyse der empirischen Literatur
Die eingereichte Diplomarbeit untersucht den Einfluss, den Qualitätsmanagementsysteme nach DIN EN ISO 9001 auf Innovationsprozesse in Unternehmen haben. Dazu wurde eine umfassende Analyse empirischer Studien vorgenommen. Die Untersuchung hat ergeben, dass Prozess-, Organisations- und Marketinginnovationen davon stark positiv beeinflusst werden.
Sonderpreis Wissenschaft

Der „Sonderpreis Wissenschaft“ würdigt herausragende Doktorarbeiten, die sich ausführlich mit der Frage der Normung beschäftigen. Das Preisgeld beträgt 3.000 Euro.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

DIN

Weiterführende Information
Unternehmensinformation

Deutsches Institut für Normung e.V.

Burggrafenstr. 6
DE 10787 Berlin
Tel.: 030 2601-0
Fax: 030 2601-42216

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