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07.11.2018

DIN EN ISO 19011:2018: Änderungen im neuen Audit-Standard

Die neue Version DIN EN ISO 19011:2018 wurde im Oktober veröffentlicht. Der „Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen“ ist nun kompatibel mit den Managementsystem-Normen und soll für mehr Verständlichkeit und Transparenz beim Auditieren sorgen.

Der Standard DIN EN ISO 19011:2018 ist eine Anleitung zum Auditieren von Managementsystemen. Sie enthält u.a. Auditprinzipien, die Steuerung eines Auditprogramms, die Durchführung von Audits sowie die Beurteilung der Kompetenz derer, die in den Auditprozess einbezogen sind.

Nun wurde der Standard an die High Level Structure angepasst und auch die Begriffe wurden harmonisiert. Dies soll dem Anwender die Arbeit erleichtern.

Neuer Risikobasierter Ansatz

Eine wesentliche Neuerung ist das systematische Berücksichtigen von Risiken und Chancen des auditierten Prozesses bzw. Bereichs: Gemäß Kapitel 5.3 „Festlegung und Bewertung der Auditprogramm-Risiken und -Chancen“ müssen für ein aussagekräftiges Auditergebnis Risiken und Chancen betrachtet werden.

Mögliche Risiken sind z.B. ineffektive Audits, fehlende Kompetenzen von Auditoren, fehlende Auditziele oder fehlende Ressourcen. Als Chancen werden u.a. eventuelle Synergien betrachtet. „Risikobasiert auditieren“ wird also als neues Auditprinzip eingeführt und
der Umgang mit Risiken und Chancen entlang des Auditprozesses stark hervorgehoben.

Und das Auditprogramm wird durch die Risiken und Chancen des Managementsystems beeinflusst.

Inhaltliche Erweiterungen

Auditprogramm, -planung und -durchführung werden um neue Themen ergänzt, u.a. werden nun strategische Ausrichtung und Berücksichtigung externer und interner Belange sowie der interessierten Parteien einbezogen.

Die Bedürfnisse und Erwartungen interessierter Parteien, also z.B. Kunden, Lieferanten, Gesetzgeber und Gesellschafter, erhalten so in den Auditprogrammzielen höhere Priorität.

Kompetenz der Auditoren gefordert

Auch Kompetenzen und Anforderungen an Auditoren wurden erweitert: Der Begriff „professional judgement“ bedeutet dabei, dass Auditoren ihre Kompetenz, ihr Wissen und auch ihre Erfahrungen einbringen sollen. Die Gesamtkompetenz des Teams muss sichergestellt sein. Disziplinspezifische Anforderungen an die Kompetenz fallen dagegen weg.

Angepasste Begriffe

Wesentliche Begriffe wurden angepasst, der neue Leitfaden ist damit kompatibel mit der ISO 9000:2015. Begriffe wie Anforderung, Prozess, Leistung und Effizienz wurden zusätzlich aufgenommen. Damit soll mehr auf den Prozess und nicht das Objekt bzw. Produkt fokussiert werden.

Anhang B wird zu Anhang A

Der vormalige Anhang A wurde gestrichen, der neue Anhang liefert nun u.a. Hilfestellungen und Anleitungen für das Planen und Durchführen von Audits zu den Themen Kontext der Organisation, Führung und Verpflichtung, virtuelle Audits, Compliance und Lieferkette. Er enthält auch Erläuterungen zu den Audit-Begriffen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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