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16.08.2018

DIN 77005-1 Lebenslaufakte für technische Anlagen Teil 1 jetzt verfügbar

In Zeiten zunehmender Vernetzung trägt die Norm dazu bei, Informationen zu strukturieren und sie einfacher zugänglich zu machen. Die Notwendigkeit von einheitlichen Lebenslaufakten für die Industrie betonte auch das Standardization Council Industrie 4.0 in der gemeinsam mit DIN und VDE|DKE herausgegebenen Normungsroadmap Industrie 4.0.

Eine Lebenslaufakte enthält alle Informationen zur technischen Anlage, über den gesamten Lebenszyklus des Objekts. Von der DIN 77005-1 profitieren unter anderem Planer, Anlagenbetreiber, Instandhaltungsdienstleister und Gutachter, die mit anlagenbezogenen Tätigkeiten betraut sind.

Vergleichbarkeit der Lebenslaufakten

Die Norm lässt sich anwenden auf Lebenslaufakten für technische Anlagen der Verfahrenstechnik, Energietechnik, Versorgungstechnik und Produktionstechnik. „In einer nach DIN 77005-1 angelegten Lebenslaufakte sind wichtige Daten und Dokumente übersichtlich und bedarfsgerecht geordnet. Lebenslaufakten werden dadurch auch gut miteinander vergleichbar“, sagt Sari Winasis Basuki, Junior-Projektmanagerin bei DIN.

„Am Betrieb einer technischen Anlage sind Akteure aus verschiedenen Branchen beteiligt, die alle auf qualitativ hochwertige und aktuelle Informationen in der Lebenslaufakte angewiesen sind“, erklärt Frank Krause, stellvertretender Obmann des zuständigen Ausschusses und Teamleiter Methanol bei der bse Engineering Leipzig GmbH. „Die DIN 77005-1 stellt einen koordinierten Informationsaustausch sicher, damit alle Beteiligten zu jeder Zeit über vollständige und aktuelle Anlageninformationen verfügen.“

Informationen werden rollenspezifisch geordnet

Die Norm berücksichtigt, dass für die beteiligten Akteure nicht immer alle Informationen gleich relevant sind – Gutachter interessieren sich beispielsweise eher für Zertifikate und Berichte, Betreiber eher für technische Daten wie den Anlagenzustand.

„Nach DIN 77005-1 werden die Inhalte rollenspezifisch geordnet, zudem wird zwischen ökonomischer, rechtlicher, stofflicher, technischer und prozesstechnischer Sicht auf die Informationen unterschieden“, erklärt Johannes Schmidt, Arbeitskreisleiter des zuständigen Arbeitskreises und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Leipzig. „Die Sichten sind ein wichtiges Hilfsmittel, um die Informationsbedarfe der verschiedenen Nutzer zielgerichtet abbilden zu können, dadurch lassen sich die Informationen schnell finden und einfacher in Entscheidungsprozesse einbinden.“

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

DIN

Weiterführende Information
Unternehmensinformation

Deutsches Institut für Normung e.V.

Burggrafenstr. 6
DE 10787 Berlin
Tel.: 030 2601-0
Fax: 030 2601-42216

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