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25.11.2019

Das ändert sich bei Energieaudits

Die Änderung des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) haben Bundestag und Bundesrat passiert. Wichtigste Änderungen sind: eine Bagatellschwelle für große Unternehmen, Online-Energieauditerklärung und regelmäßige Fortbildungspflicht für Energieauditoren

Seit 2015 besteht für große Unternehmen die Pflicht zur Durchführung von Energieaudits. Mit dem Änderungsgesetz werden die Regelungen zur verpflichtenden Durchführung von Energieaudits angepasst. Die Novelle wurde zwar schon am 13. März 2019 im Bundestag beschlossen, kam allerdings erst am (20. September 2019 durch den Bundesrat. Das Änderungsgesetz umfasst drei zentrale Punkte:

Einführung einer Bagatellgrenze

Ein wichtiges Ziel der Novellierung sieht vor, eine Bagatellschwelle (500.000 kWh/Jahr) einzuführen. Damit sollen große Unternehmen mit geringem Energieverbrauch von der Pflicht befreit werden, ein umfassendes Energieaudit nach § 8 ff. EDL-G durchzuführen. Diese Unternehmen müssen nun kein vollständiges Audit mehr durchführen, sondern über eine Online-Maske ausgewählte Basisdaten zu ihrem Energieverbrauch und ihren Energiekosten an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) melden. Dies muss spätestens zwei Monate nach dem Termin erfolgen, zu dem das Unternehmen auditpflichtig gewesen wäre.

Meldepflicht über durchgeführte Energieaudits

Unternehmen, die über der Bagatellgrenze liegen und somit zur Durchführung eines Energieaudits verpflichtet sind, müssen eine Online-Meldung durchführen. Diese beschränkt sich auf Eckdaten aus dem Energieauditbericht und kann in der Regel durch den Energieauditor im Namen des Unternehmens abgegeben werden. Diese Meldung muss spätestens zwei Monate nach Fertigstellung des Audits an das BAFA per Onlinemaske erfolgen. Für Unternehmen, die ihr Energieaudit zwischen Inkrafttreten der Gesetzesänderung und dem 31.12.2019 erbringen, gilt eine Übergangsfrist für die Abgabe der Meldung bis zum 31.03.2020.

Fortbildungspflicht für Energieauditoren

Um die Qualität der Energieaudits zu erhöhen, werden die Anforderungen an die fachliche Qualifikation der Energieauditoren erhöht, indem diese regelmäßige Fortbildungen nachweisen müssen. Außerdem müssen sich alle Energieauditoren künftig beim BAFA registrieren und nachweisen, dass sie die nötigen Qualifikationsanforderungen nach § 8b Abs. 1 EDL-G erfüllen. Hinsichtlich des erstmaligen Nachweises der Fortbildungspflicht sieht der Gesetzesentwurf eine großzügige Übergangsfrist von drei Jahren ab Inkrafttreten vor.

Auf der Webseite der BAFA findet sich bereits eine Vorab-Information als „Merkblatt zur Ermittlung des Gesamtenergieverbrauchs“ und weitere Informationen über die Änderungen. Das Merkblatt beschreibt, wie die Energiedaten für die Eingabe aufbereitet und eingegeben werden können und richtet sich sowohl an Unternehmen, die über und unter die Bagatellgrenze fallen. Es ergänzt das „Merkblatt für Energieaudits“, das von der BAFA im Hinblick auf die anstehende zweite Verpflichtungsperiode überarbeitet und zuletzt am 28.06.2019 veröffentlicht wurde. In umfassenden Fragen und Antworten werden zudem hilfreiche Informationen zur Novellierung zur Verfügung gestellt.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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