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08.05.2018

China-Export: Das ändert sich bei der CCC-Kennzeichnung

Bei der CCC-Zertifizierung, die Hersteller für den Export von Produkten nach China zwingend benötigen, hat sich nicht nur die zuständige Behörde geändert, sondern auch weitere wichtige Regularien.

CCC (China Compulsory Certification) ist in ihren Anforderungen prinzipiell vergleichbar mit der CE-Kennzeichnung aus Europa oder der FFC-Erklärung in den USA. Die Zertifizierung behandelt unterschiedliche Aspekte der Produktqualität wie die Gesundheit, Umweltschutz und Sicherheit.

Infolgedessen ist die CCC-Zertifizierung für eine breite Palette von Produkten gesetzlich vorgeschrieben – von Kfz-Bauteilen über elektronische Komponenten bis hin zu Spielzeug. Aufgrund des hohen Absatzes von deutschen Fahrzeugen in China ist die CCC-Zertifizierung besonders relevant für deutsche Automobilzulieferer, da ein Großteil der Produkte wie Innenverkleidungsbauteile, Sitze, Tanks, Leuchten etc. von der Zertifizierungspflicht betroffen sind. Zertifizierungspflichtige Produkte ohne gültige CCC-Zertifikate und CCC-Markierung können nicht legal nach China eingeführt oder dort verkauft werden.

Zertifizierungsprozess genau beachten

Der grundlegende Ablauf der CCC-Zertifizierung ist für alle Produktarten ähnlich:
1. Die Bewerbungsunterlagen müssen bei einer zuständigen chinesischen Zertifizierungsbehörde eingereicht werden. Hierfür müssen die Hersteller umfassende Informationen zum Werk, zum Fertigungsprozess und sowie zertifizierenden Produkt offenlegen.
2. Die CCC-Zertifizierung erfordert die Durchführung von Tests in einem akkreditierten chinesischen Testlabor sowie eine Werksinspektion unter Aufsicht von durch die Behörde entsandten Auditoren.
3. Der finale Schritt ist die Markierung der erfolgreich geprüften Produkte mit dem CCC-Logo.

Bisher wachte die chinesischen Behörde CNCA (Certification and Accreditation Administration) über die Regularien rund um die CCC-Markierung. Seit dem 20. März 2018 sind stattdessen die jeweils zuständigen Zertifizierungsbehörden wie CCAP oder CQC für die Markierung verantwortlich.
Die Markierungsanforderungen und der zugehörige Prozess haben sich dabei wie folgt verändert:

Der Zusatz (S, EMC, S&E, F, I), der bisher auf die Art der Zertifizierung hinwies, etwa S für Safety oder F für Fire Protection, entfällt künftig.
Das neue CCC-Logo darf nicht verformt sein und muss stets ein Verhältnis von Breite zu Höhe von 1,27:1 aufweisen.
Für bereits zertifizierte Bauteile, für die eine von der CNCA ausgestellte Markierungsgenehmigung vorliegt, soll diese Änderung von den Herstellern individuell vorgenommen werden. Ein Änderungsantrag für die Markierungsgenehmigung muss in diesem Fall nicht bei der zuständigen Zertifizierungsbehörde eingereicht werden.

Künftig keine Markierungsgenehmigung nötig

Eine offizielle Markierungsgenehmigung wird es künftig nicht mehr geben. Hersteller können ihre erfolgreich zertifizierten Produkte damit künftig auch ohne Markierungsgenehmigung und entsprechenden Antrag mit dem CCC-Logo markieren, sofern ein gültiges CCC-Zertifikat vorliegt.

Der Wegfall der Markierungsgenehmigung bedeutet jedoch auch ein höheres Risiko: Neue Markierungen werden durch die chinesischen Behörden nicht mehr auf Korrektheit überprüft und formal bestätigt. Die Verantwortung für die korrekte Markierung und Einhaltung der geltenden Regularien liegt damit nun vollständig beim Hersteller. Es müssen für bestimmte Produktkategorien wie Kabel oder Bremsschläuche spezifische Anforderungen an die Markierung eingehalten werden.

Bei der Markierung von Produkten mit dem CCC-Logo gilt es daher mit größter Vorsicht ans Werk zu gehen. Andernfalls drohen erhebliche Schwierigkeiten bei der Einfuhr der Produkte nach China.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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