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25.04.2017

Bundestag beschließt CSR-Gesetz

Der Deutsche Bundestag hat die Umsetzung der EU- CSR-Richtlinie mit einem neuen Gesetz beschlossen. Damit müssen bestimmte Unternehmen über Corporate Social Responsibility berichten.

Bestimmte Unternehmen, deren Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2016 beginnen, müssen nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz eine nicht-finanzielle Erklärung abgeben..

Die betroffenen Unternehmen müssen drei Bedingungen erfüllen:

  • Sie müssen im Sinne von § 267 HGB große und gleichzeitig im Sinne von § 264a HGB kapitalmarktorientierte Unternehmen sein und
  • zudem im Jahresdurchschnitt mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigen.

Die Erklärung kann entweder als Teil des Lageberichts oder in einem gesonderten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht werden. Die Frist zur Veröffentlichung beträgt ebenso wie der Konzernabschluss vier Monate nach dem Abschlussstichtag. Die nichtfinanzielle Erklärung ist auch für den Konzernabschluss notwendig, ebenso wie für Jahres- und Konzernabschlüsse bei Kreditinstituten und Versicherungen.

Formale Prüfung ist Pflicht

Die nicht-finanzielle Erklärung, auch wenn Sie als Teil des Lageberichts veröffentlicht wird, unterliegt lediglich einer formalen Prüfung. Eine inhaltliche Prüfung ist freiwillig, erfolgt sie, muss das Ergebnis jedoch offengelegt werden.

Inhaltlich sind folgende Punkte Pflicht:

  • eine kurze Beschreibung des Geschäftsmodells
  • Informationen zu Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelangen
  • Achtung der Menschenrechte
  • Bekämpfung von Korruption und Bestechung.
  • Erklärung der Unternehmensführung

Diese Gesellschaften sind CSR verpflichtet

Betroffen von dieser Pflicht sind nur Unternehmen der Rechtsformen Aktiengesellschaft, Kommanditgesellschaft auf Aktien, Europäische Gesellschaft.
Ab dem Geschäftsjahr 2017 erfolgt eine Ausweitung der Erklärung der Unternehmensführung um weitere Diversitätsangaben. Konkret handelt es sich um eine Beschreibung sowie Ziele, Umsetzung und Ergebnisse des Diversitätskonzepts (Zusammensetzung des vertretungsberechtigten Organs und des Aufsichtsrats in Bezug auf Alter, Geschlecht, Bildungs- oder Berufshintergrund).

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Deutscher Bundestag

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