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29.01.2020

Arbeitsunfälle vermeiden mit Gefährdungsminimierung

Um Unfälle und berufsbedingte Erkrankungen zu vermeiden, legen die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRSG) 500 Anforderungen für den Umgang mit Gefahrstoffen fest. Diese wurden nun neugefasst: Neben der Ergänzung des STOP-Prinzips wurden Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten mit krebserregenden, keimzellmutagenen oder reproduktionstoxischen (KMR) Stoffen angepasst. Unternehmen müssen nun Änderungen identifizieren und umsetzen.

Die TRGS 500 konkretisiert die Gefahrstoffverordnung und beschreibt Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. Dadurch sollen Beschäftigte vor inhalativen, oralen, dermalen und physikalisch-chemischen Gefahren geschützt werden. Maßnahmen müssen nach der jeweiligen betrieblichen Situation festgelegt und angepasst werden.

STOP-Prinzip: Schutzmaßnahmen mit Gewichtung

In den neugefassten TRGS 500 werden Rangfolgen von Schutzmaßnahmen durch das STOP-Prinzip (Substitution, technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen) definiert:

Beim Umgang mit Gefahrstoffen muss im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung geprüft werden, ob ein anderer, weniger gefährlicher Stoff verwendet werden kann. Dabei werden sowohl Gefährdungen für die Gesundheit der Beschäftigten als auch Brand- und Explosionsgefährdungen berücksichtigt.

Ist weder eine Substitution noch eine Änderung des Verfahrens möglich, müssen als nächstes technische und organisatorische Schutzmaßnahmen (wie Absaugen oder Zutrittsbeschränkung) berücksichtigt werden, bevor persönliche Schutzmaßnahmen (wie Schutzhandschuhe oder Schutzbrille) zum Einsatz kommen. Häufig werden verschiedene Schutzmaßnahmen kombiniert.

Anpassungen der TRGS 500

Als weitere Änderungen wurden in den TRGS 500 Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten mit KMR-Stoffen angepasst. Ergänzt wurden zudem Brand- und Explosionsschutzmaßnahmen, Schutzmaßnahmen zu sonstigen durch Gefahrenstoffe bedingten Gefährdungen und Maßnahmen bei Betriebsstörungen, Unfällen und Notfällen.

Auch Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Staub wurden aufgenommen, die bisher gültige TRGS 504 wurde deshalb aufgehoben. Die alte Anlage „Technische und organisatorische Maßnahmen beim Umfüllen von Natriumchloritlösung“ wird in die TRGS 509 überführt.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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