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15.10.2012

Schwellenländer als Innovationstreiber

China und Indien investieren stark in Forschung und Entwicklung

Der Wettbewerb in den Schwellenländern wird härter. Denn lokale Unternehmen investieren zunehmend in F&E, um wettbewerbsfähige Produkte anzubieten.

Als größte Innovationstreiber gelten China und Indien mit einem Anteil von 20 Prozent an den weltweiten F&E-Investitionen. In den vergangenen fünf Jahren haben sie ihre Investitionen in F&E-Aktivitäten verdoppelt: China auf 200 Milliarden Dollar, Indien auf 40 Milliarden Dollar. Besonders erfolgreich ist hier die Entwicklung einfacher, kostengünstiger Produkte (Frugal Products) für das untere und mittlere Marktsegment. Diese lassen sich dann immer öfter auch in die westlichen Märkte erfolgreich exportieren: die so genannte "Reverse Innovation".

Studie:Innovation in emerging markets; © Roland Berger Strategy Consultants

Das sind die wichtigsten Ergebnisse der neuen Publikation "Emerging markets are changing the global innovation agenda" aus der Reihe "8 Billion Business Opportunities" von Roland Berger Strategy Consultants. Die Studie gehört zur GLOBAL TOPICS-Initiative von Roland Berger.

Um das große Innovationspotenzial der Schwellenländer nutzen zu können, sollten westliche Unternehmen die wesentlichen Wertschöpfungsaktivitäten vor Ort durchführen – von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Vertrieb. Dabei sollten sie verstärkt auf modulare Produkte auf Basis von Baukästen mit standardisierten Komponenten setzen.

Produkte, die einfach zu bedienen sind, kommen in Schwellenländern viel besser an, als teure Lösungen mit zu vielen Funktionen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, entwickeln lokale Unternehmen verstärkt eigene Alternativen: die so genannten "Frugal Products". Diese einfachen Produkte werden speziell für das niedrige und mittlere Marktsegment in den Schwellenländern hergestellt, doch sie setzen sich öfters auch in den reifen Märkten durch. Das ist das Phänomen der "Reverse Innovation". Diese preisgünstigen Lösungen stellen in den westlichen Ländern eine Ergänzung zu den hochentwickelten, teureren Produkten dar.

Der Umsatz einfacher Lösungen wächst weltweit um sieben Prozent jährlich, in China und Indien sogar um 10 Prozent. Doch Unternehmen, die auf einfache, lokalisierte Lösungen für die Schwellenländer setzen möchten, müssen in lokale F&E-Aktivitäten investieren, um den örtlichen Marktbedürfnissen besser entgegenzukommen. Die Modularisierung in der Produktstrategie spielt eine wesentliche Rolle. Denn durch den Einsatz von standardisierten Einzelbauteilen entlang festgelegter Schnittstellen in den Produkten schaffen es Unternehmen, ihre Herstellungskosten zu senken und auf die Nachfrage flexibler zu reagieren.

Unter den 20 weltweit innovativsten Unternehmen rangieren mittlerweile fünf Firmen aus China, Indien und Brasilien. Diese drei Länder gehören zu den so genannten "Focus 20"-Ländern, die bis 2030 das stärkste Wirtschaftswachstum aufzeigen werden. Dazu gehören Argentinien, Brasilien, China, Kolumbien, Ägypten, Indien, Indonesien, Iran, Irak, Malaysia, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Peru, Russland, Saudi Arabien, Südafrika, Thailand, die Türkei und Vietnam.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Unternehmensinformation

Roland Berger GmbH

Sederanger 1
DE 80538 München
Tel.: 089 9230-0
Fax: 089 9230-8202

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