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29.04.2020

Schulsenator erwartet Fernunterricht – teils auch noch nach dem Sommer

Fernunterricht während der Corona-Pandemie

Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) geht davon aus, dass es auch im nächsten Schuljahr zumindest teilweise Fernunterricht geben wird.

Für Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) und die anderen Kultusminister sei es schwierig, Prognosen zu machen, sagte er dem Sender NDR Info vor der am Dienstag geplanten weiteren Beratung der Kultusminister über ein gemeinsames Konzept zur schrittweisen weiteren Öffnung der Schulen. Er gehe davon aus, dass auch im kommenden Schuljahr der Fernunterricht fester Bestandteil des Schulalltags sein werde. "Deswegen müssen wir alles tun, dieses ganz neue Feld, in das wir jetzt ganz stürmisch hineingeschubst worden sind, zu ordnen, Qualitätskriterien anzulegen und den Lehrern, Schülern und Eltern Rückenwind zu geben."

Hamburgs Schulsenator Rabe (SPD) erwartet auch nach den Sommerferien noch teilweise Fernunterricht (© dpa Foto: Christian Charisius)

Für dieses Schuljahr schließt er eine Rückkehr zum normalen Unterricht aus. «Ich glaube, garantieren kann man zum jetzigen Zeitpunkt nur, dass der normale Schulbetrieb vor den Sommerferien auf keinen Fall wieder losgehen wird», sagte Rabe. Das Konzept der Kultusminister soll Grundlage für die Gespräche der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag sein.

"Wir Kultusminister haben dann den Vorschlag, dass wir insbesondere wünschen, dass bis zu den Sommerferien aus jeder Klassenstufe die Schülerinnen und Schüler wenigstens in der Schule sein können, das heißt nicht die ganze Woche, das heißt vermutlich auch nicht jeden zweiten Tag so wie jetzt bei den Abschlussklassen aber so rund einmal in der Woche. Das wäre schon schön." Dort könnten die Schüler Tipps zum Lernen zuhause bekommen und Materialien sichten. Das sei aus pädagogischen Gesichtspunkten wichtig. Aber das hänge ab von der Entwicklung der Krankheit ab, und werde entschieden von der Kanzlerin und den 16 Ministerpräsidenten.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa / Norddeutscher Rundfunk

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