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10.08.2012

Forschung für die Energiewende

Bundesminister zu Besuch bei der BAM

Bei einem Besuch der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung informierte sich Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, von den aktuellen Forschungs- und Prüfvorhaben im Bereich der erneuerbaren Energien.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie besuchte am 8. August die BAM. Bundesminister Dr. Philipp Rösler und Prof. Dr. Manfred Hennecke, Präsident der BAM; Foto: BAM

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie besuchte am 8. August die BAM. Bundesminister Dr. Philipp Rösler und Prof. Dr. Manfred Hennecke, Präsident der BAM; Foto: BAM

Wie reagieren beispielsweise die Gründungspfähle von Offshore-Windenergieanlagen (OWEA), die weit draußen im Meer das Fundament für große Windparks bilden, auf verschiedenartige Belastungen? Wie werden die Konstruktionen durch Wind, Wellen und die Rotorblattdrehung beansprucht? OWEA sind ganz spezielle Bauwerke: Sie stehen bis zu 40 Meter tief im aggressiven Salzwasser, zudem auf einem mit Wasser gesättigten Meeresboden. In ihm müssen sie sicher verankert werden. Dazu untersucht die BAM in einem Großbauteilprüfstand das Trag- und Verformungsverhalten der Pfähle im 1:30-Maßstab. In Verbindung mit Überwachungsmethoden dienen die Erkenntnisse dazu, die Windenergieanlagen während der gesamten Lebensdauer zuverlässig und wirtschaftlich zu betreiben.

Der reibungslose Transport der elektrischen Energie von den Windkraftanlagen im Meer ans Land und zu den Verbrauchern in entfernte Regionen erfordert verstärkte Investitionen in den Netzausbau. Dafür sind Untersuchungen zur Sicherheit der Freileitungen, den Energieautobahnen der Elektrizitätsversorgung nötig. So analysierte die BAM bereits 2005 die Ursache, warum Stahlgittermaste im Münsterland durch Schnee- und Eislasten abgeknickt waren.

Auch der Wind kann Schäden an Freileitungen hervorrufen und muss für Strommaste berücksichtigt werden. Nachdem 2007 der Orkan Kyrill über das Land gezogen war, untersuchte die BAM die vom Wind umgebrochenen Strommaste. Daraus ist das For­schungsvorhaben MOSYTRAF hervorgegangen. Bei MOSYTRAF wird untersucht, wie der auf weit gespannte Freileitungen einwirkende Wind die Maste beansprucht. Die Projektergebnisse sollen die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit von Freileitungen verbessern und die effiziente Sanierung von Schäden ermöglichen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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