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25.04.2013

Willkommen in Smartville

Saarland

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich der Smart zu einem Auto entwickelt, das Kunden in allen Generationen hat und sich besonders als Fahrzeug für Ballungszentren eignet. Auch ist das Smart-Werk im lothringischen Hambach kein Autowerk wie jedes andere. Denn wie von Geisterhand bewegt, schwebt hier das Chassis über die Besucher hinweg. Das Transportband ist unbestechlich, das Tempo bleibt stets gleich. Auf der elektronischen Kontrolltafel herrschen ebenfalls Fakten: 446 Fahrzeuge sollen heute das Werk verlassen, davon 50 Elektroautos. Kurz vor der Mittagspause liegt die Schicht mit 182 Fahrzeugen ­exakt im Plan. So beschreibt RK-Leiter Klaus Musseleck den besonderen Eindruck, den das Smart-Werk bei den Gästen aus dem Regionalkreis hinterlassen hat. „Beachtlich“ nennt er auch die wichtigsten Kennzahlen des Unternehmens, die Qualitätsleiter Jürgen Walter vorstellte.

Danach sind im Smart-Werk Hambach, das 1997 eröffnet wurde, aktuell rund 1500 Mitarbeiter beschäftigt, davon rund 800 im Werk selbst und weitere 700 bei den ansässigen Systempartnern im Supplierpark von Smartville. In den letzten beiden Jahren sind jeweils mehr als 100 000 Fahrzeuge vom Band gelaufen. Mitte 2012 startete der Probelauf für den Elektro-Smart.

Dank einer ausgeklügelten Logistik laufen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren und Elektroautos mittlerweile in nur einer Produktionslinie. „Durch seine Montagelinie in Form eines Kreuzes erfüllt das Werk die Anforderungen von Montage und Logistik optimal, denn in jedem der vier Ausläufer werden un­terschiedliche Mon­tagearbeiten erbracht“, sagte Walter. Dieses Prinzip ermögliche den Lieferanten und Systempartnern die Anlieferung von Modulen an das Montageband direkt und just in time.

Im Automobilsektor ist Smart das Unternehmen mit der geringsten Fertigungstiefe, erfuhren die Gäste. Sie liegt nach Angaben des Qualitätsleiters bei zehn Prozent. Bei den meisten anderen Herstellern seien es zwischen 20 und 40 Prozent, was bedeute, dass hier Zulieferer bis zu 90 Prozent der Produktionsschritte bis zum fertigen Fahrzeug leisten. Das wiederum heißt, dass in Smartville im Wesentlichen die Endmon­tage läuft. ThyssenKrupp Automotive liefert die komplette ­Antriebseinheit, das Chassis kommt von Magna International mit Teilen vom Daimler-Werk Sindelfingen, die Reifen werden von Continental geliefert. Gearbeitet wird in zwei Schichten, wobei ein Fahrzeug eine Durchlaufzeit von 8,5 Stunden hat, die Endmontage im Smart-Werk benötigt 3,5 Stunden.

„Q  2.0“ im Hambacher Smart-Werk meint Jürgen Walter zufolge die Umsetzung der Qualitätsstandards durch Einbeziehung aller mitwirkenden Bereiche und Systempartner, was eine hohe Prozessqualität garantiere. Dies sei die Voraussetzung für die entsprechende Produktqualität. Den neuen Qualitätsprozess bezeichnete der Qualitätsleiter als einen ganzheitlichen Ansatz zur weiteren Verbesserung und Stabilisierung der Produktionsprozesse und der Ausführungsqualität.

Die Absicherung der Produk­tionsprozesse erfolge über vier Regelkreise. Deren Inhalte und Zielsetzungen seien so aufeinander abgestimmt, dass mit möglichst geringemPrüfaufwand eine Absicherung aller relevanten Risiken gegeben sei. Die Rückmeldungen der letzten drei Jahre hätten die guten Ergebnisse bestätigt.

Leiter des Regionalkreises:
Klaus Musseleck
TQM-Office Management-
Beratung GmbH
Ludwig-Eid-Str. 24
66440 Blieskastel
T 06842 930067

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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