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18.02.2013

Was ist bei der Einführung eines EMS zu beachten?

Siegen

Ein Energiemanagementsystem (EMS) nach DIN  EN  ISO  50001 hat für den Anwender zweierlei Nutzen: einerseits den ökologisch-globalen hinsichtlich Klimaerwärmung und Ressourcenschonung, andererseits den wirtschaftlich-steuerlichen, wie die Senkung von Energiekosten und Einsparungen durch Ausgleichsregelungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Darauf hat Dr. Stefan Koos, Geschäftsführer der DGQ Beratung GmbH, in seinem Vortrag „Der Weg zum Energiemanagementsystem“ Anfang Dezember 2012 hingewiesen. Er betonte, dass laut Gesetz ein Unternehmen des produzierenden Gewerbes nur dann in den Genuss einer Kostenbegrenzung kommt, wenn es im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr nachweislich mindestens eine Gigawattstunde (GWh) Strom selbst verbraucht hat und wenn diese selbst zu tragenden Stromkosten mindestens 14 Prozent der Bruttowertschöpfung betragen haben. Darüber hinaus müsse ab einem Verbrauch von 10 GWh eine Zertifizierung vorliegen, die belegt, dass der Energieverbrauch sowie das Potenzial für eine Verminderung bewertet worden sind. Kloos erläuterte die Kernanforderungen der DIN  EN  ISO  50001 bezüglich der Einführung eines EMS und ging auf drei ausgewählte Aspekte ein: das Vorgehen bei der Aufbereitung von Energiedaten, die Einführung eines Rechtskatasters in Hinblick auf das Risikomanagement eines Unternehmens und den Aufbau eines Integrierten Managementsystems (IMS). Kloos wies auf Schnittstellen zu den internationalen Regelwerken DIN  EN  ISO  14001 und DIN  EN ISO  9001 hin. Er empfahl, ein geplantes Energiemanagementsystemin ein bestehendes Managementsystem zu integrieren: „Praxisbeispiele belegen, dass hier Einsparpotenziale von bis zu 30 Prozent vorliegen.“ Als Vorteile eines Integrierten Managementsystemsbezeichnete Kloos unter anderem einen reduzierten Auditaufwand und verringerte Zertifizierungskosten. Synergieeffekte sah er vor allem im Abbau von Schnittstellen, in der Zusammenführung aller Anforderungen in den Prozessen und in einem einheitlichen Systemlayout mit reduziertem Dokumentationsaufwand.

Leiter des Regionalkreises:
Prof. Dr. Herbert Schnauber
Eichendorffstr. 1
57271 Hilchenbach
T 02733 6613

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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