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07.01.2013

ThyssenKrupp VDM und Honeywell Maintal

50 Jahre DGQ-Firmenmitgliedschaft

Die ThyssenKrupp VDM GmbH, Werdohl, und die Honeywell Regelsystem GmbH, Maintal, sind seit 50 Jahren Firmenmitglieder der DGQ. Dr. Stephan Greimers, VDM-Leiter Zentrales Qualitäts- und Umweltmanagement, und Honeywell-Qualitätsmanager Dipl.-Ing. Michael Bopp nahmen stellvertretend für ihre Unternehmen die Ehrenurkunden entgegen. DGQ-Präsident Dr. Jürgen Varwig überreichte sie ihnen im Rahmen der DGQ-Delegiertenversammlung am 13. November 2012 in Mainz.

Stephan Greimers (r.) erhält von DGQ-Präsident Dr. Jürgen Varwig die Urkunde für die 50-jährige Firmenmitgliedschaft von ThyssenKrupp VDM

Stephan Greimers (r.) erhält von DGQ-Präsident Dr. Jürgen Varwig die Urkunde für die 50-jährige Firmenmitgliedschaft von ThyssenKrupp VDM

Mit Hochleistungen langfristig Marktanteile sichern

"Das Kürzel VDM resultiert aus der Entstehungsgeschichte des Unternehmens und basiert auf dem Zusammenschluss verschiedener Gesellschaften zu den Vereinigten Deutschen Metallwerken in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts", erklärte Greimers eingangs. Für VDM seien die Qualitätsanforderungen für Hochleistungslegierungen schon immer hoch gewesen, meinte er. Daher sei es folgerichtig gewesen, bereits "1962 in der gerade mal zehn Jahre bestehenden DGQ Mitglied zu werden".

In jenen Jahren herrschte noch eine völlig andere Auffassung von Qualität als heute. Gerade waren Stichworte wie SPC, Q-Regelkreis, QFD, Poka Yoke und Ishikawa aufgekommen, und der Herstellermarkt entwickelte sich in vielen Bereichen zu einem Käufermarkt. "Die Kunden bestimmten jetzt, was sie kaufen wollten und was nicht. Qualität war nun das entscheidende Merkmal, und dem mussten sich nahezu alle Industriezweige stellen", skizzierte Greimers die Vergangenheit. ThyssenKrupp VDM sei mit seinen Hochleistungsprodukten aber schon immer in einem Kundenmarkt unterwegs gewesen und habe sich daher schon früh den hohen Qualitätsanforderungen gestellt. "Später war VDM eines der ersten Unternehmen in Deutschland, die nach der 9000er-Normenreihe zertifiziert worden sind", betonte Greimers. Und diese Entwicklung führe das Unternehmen stetig weiter.

Der Stellenwert von Qualität sei bei VDM der gleiche wie vor 50 Jahren. Er stehe auch heute an oberster Stelle. Allerdings hätten sich die Methoden, um hochwertige Qualität gleichmäßig zu erzeugen und zu liefern, die fünf Jahrzehnte hindurch immer weiter verfeinert und erweitert. Beginnend bei der reinen Endprüfung am Produkt, habe man Prüfplanungen entwickelt, aus denen die ersten Qualitätskontrollen entstanden. Daraus entwickelte sich wiederum die Qualitätssicherung und schließlich das Qualitätsmanagement in seiner heutigen Form. "Das Leben und Erleben der Inhalte von der Unternehmensleitung bis zum Werker sorgt bei VDM für vorausschauendes Planen und vorbeugende Qualitätssicherung und trägt damit zur Vermeidung von Fehlern im Produktionsfluss und am Produkt selbst bei", schloss der Qualitätsmanager. Und das sei es, was einem Unternehmen langfristig Marktanteile sichere.

Ebenfalls seit 50 Jahren DGQ-Firmenmitglied ist Honeywell. Stellvertretend nahm Michael Bopp (r.) die Urkunde entgegen

Ebenfalls seit 50 Jahren DGQ-Firmenmitglied ist Honeywell. Stellvertretend nahm Michael Bopp (r.) die Urkunde entgegen

Wissen so früh wie möglich in die Produkte einbringen

Kaum dass Honeywell im November 1959 in Deutschland Fuß gefasst und 1962 ein Werk in Maintal gebaut hatte, trat das Unternehmen im selben Jahr der DGQ bei. "Dies, um einen Erfahrungsaustausch auf breiter Ebene mit anderen Unternehmen zu haben und eine Organisation für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter zu gewinnen", nannte Qualitätsmanager Michael Bopp den Anlass für die Mitgliedschaft. Ähnlich wie bei VDM habe sich in den vergangenen 50 Jahren die Bedeutung der Qualität bei Honeywell nicht wesentlich verändert, obwohl die Produktpalette sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich ständig den Marktbedingungen angepasst wurde. Navigationsgeräte für zivile und militärische Anwendungen, Radarsysteme für Bahnanwendungen, Kreiselsensoren und -geräte für Flugzeug- und Landfahrzeugapplikationen bilden heute die Entwicklungs- und Produktionsschwerpunkte am Standort Maintal. Ein Servicebereich, der sowohl für eigene Produkte als auch für Fremdgeräte ausgebaut werden soll, rundet das dortige Portfolio ab. Qualität trägt nach den Worten von Bopp zum Erfolg der Produkte und Serviceleistungen bei: "Wir setzen auf zufriedene Kunden. Das erreichen wir, indem unsere Produkte und Serviceleistungen den Kundenerwartungen entsprechen." Es komme darauf an, qualifiziertes Personal in allen Projektphasen einzubinden, denn "hier wird mit den bekannten Qualitätswerkzeugen Wissen frühestmöglich in die Produkte eingebracht". In Sachen Qualität sei bei Honeywell jedermann eingebunden – vom Geschäftsführer bis zum Auszubildenden. Insofern seien die berufliche Fortbildung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter wesentliche Grundlagen für die erfolgreiche Abwicklung von Projekten. "Alle Prozesse basieren auf anerkannten Standards, Kundenspezifikationen und unserer bereits über 50-jährigen Erfahrung und sind in unserem Qualitätsmanagementsystem beschrieben", so Bopp. Die allen Mitarbeitern zugängige Prozessdokumentation – Prozesslandkarten und -abläufe sowie Arbeitsanweisungen – bilde die Grundlage für Training, Anwendung und Audits. Als Basis nannte Bopp die anerkannten Qualitätsmethoden und -werkzeuge, die die DGQ anbietet und trainiert. Fehlervermeidung stehe vor Fehlerkorrektur. Denn Fehleranalysen und Audits sollen Fehler aufdecken und Produkte bzw. Prozesse ständig verbessern. "Die gleichen Qualitätsansprüche, die wir an uns stellen, fordern wir auch von unseren Lieferanten, die in unser Qualitätssystem eingebunden sind und zum Produkterfolg beitragen", stellte Bopp klar. Darüber hinaus könne das Werk in Maintal auch auf das Wissen der weltweiten Honeywell-Organisation zurückgreifen, womit wichtige Grundlagen für die Zukunft des Standorts gelegt seien.

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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