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01.08.2012

Systeme funktionalisieren Qualität

DGQ-EOQ-FQS-Tagung

Stefan Heinloth, DQS

Stefan Heinloth, DQS

Mit der Frage, was moderne Managementsysteme leisten können und was nicht, setzte sich DQS-Geschäftsführer Stefan Heinloth in der Reihe "Systeme" auseinander. Eingangs verwies er auf das inzwischen 25-jährige Bestehen der ISO 9001. Diese Norm sei zu einer der erfolgreichsten Normen der ISO geworden, denn "Millionen von Unternehmen wenden sie an, Millionen von Qualitätsmanagern wurden nach ihr ausgebildet, und über 1,1 Millionen Organisationen rund um die Welt wurden nach ihr zertifiziert". Heinloth zufolge hält die Erfolgsgeschichte der ISO 9001 an, denn noch immer wachse der QM-Markt, auch und gerade in Deutschland. Parallel dazu sei Qualitätsmanagement im letzten Vierteljahrhundert Bestandteil ordentlicher Unternehmensführung geworden. Dokumentierte Prozessbeschreibungen, übersichtliche Formblätter und Konformitätszertifikate – alles schön und gut. Unternehmerischer Erfolg aber benötige ein lebendiges Qualitätsmanagement mit engagierten Menschen.

"Qualitätsmanagement ersetzt keineswegs Führung", sagte Heinloth. Deshalb müssten moderne QM-Systeme als ordnendes Werkzeug der Führung eingesetzt werden, um Unternehmen in dynamischen Märkten fortlaufend weiterzuentwickeln. Gerade in Zeiten immer rascheren Wandels gewinne das Managementsystem an Bedeutung: "Es gibt Ordnung und Sicherheit, während es gleichzeitig Veränderungen und Innovation fördert. Dieser Balanceakt erfordert neue Managementfähigkeiten: systemisches Management", so der DQS-Chef. Es befähige Führungskräfte unter anderem dazu, mit der Unsicherheit dynamischer Märkte und sich ständig ändernden Rahmenbedingungen erfolgreich umzugehen. Wesentliche Grundlage sei jedoch, die Organisation als offenes System zu begreifen, das mit seiner Umgebung in vielfältigen Wechselwirkungen stehe. Heinloths Empfehlung: "Manager, die auch in Zukunft zum nachhaltigen Erfolg ihrer Unternehmen beitragen wollen, sollten systemisches Management lernen. Es wird ihr bisheriges Führungswissen nicht ersetzen, sondern ergänzend bereichern."

Olaf Stuka, VDI

Olaf Stuka, VDI

Mit der Entwicklung der QM-Normen 9000, 9001, 9004 und 19011 ist Olaf Stuka seit 1998 in standardsetzenden Gremien unterwegs. "Eine Norm kann nie Trends vorhersagen, sondern nur den aktuellen Stand der Technik darstellen", so die Erfahrung des Mitglieds der Geschäftsleitung und Bereichsleiters Mitglieder- und Regionalservice beim VDI. Eine QM-Norm habe stets einen Status zwischen Kontrolle und Freiheit, meinte der ehemalige Leiter DGQ Regional, denn die Revisionen hätten einerseits überflüssige Dokumente abgeschafft und sich andererseits auf die notwendigen und nützlichen Kriterien konzentriert. Hinter dieser Entwicklung stand laut Stuka eine Prozessorientierung mit der Eigenverantwortlichkeit anwendender Organisationen.

Eigenverantwortung ist neuerdings auch in vertriebsgesteuerten Unternehmen in Fragen von Compliance gefordert, betonte Bernhard de Valance. Als entscheidende Schritte dahin nannte der ehemalige Senior Vice President von Hewlett-Packard Schweiz einen rigorosen Preisprozess, ein durch klare Prozesse vereinfachtes Geschäftsmodell, ein Produkttraining mit Standards für die Partner, strikte Vertriebskanäle sowie eine auf Compliance basierende Haltung inklusive deren Nachweis. Der Nutzen für das Unternehmen liege im finanziellen Gewinn, in der Kundenbindung und in einem wachsenden Marktanteil.

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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