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07.01.2013

Stadtrundgang

Berlin

Der stellvertretende Regionalkreisleiter Peter Stresemann informiert die Teilnehmer über den Verlauf des Rundgangs

Berlin, ehemalige preußische und wiederholt deutsche Hauptstadt. Politiker und Promis, Lobbyisten und Lebenskünstler, Kreative und Chaoten charakterisieren heute das Leben in der Spree-Metropole. Dass dem nicht immer so war, hat der Regionalkreis auf einem Sommer- und einem Herbst-Stadtspaziergang zum Thema "Qualität und die Industrialisierung Berlins" verdeutlicht. Im Rahmen des 60-jährigen DGQ-Jubiläums hatten die Berliner Verantwortlichen eine besondere Veranstaltung zu "60 Jahre DGQ – 60 Projekte" organisiert: eine Stadtwanderung durch den Berliner Bezirk Alt-Mitte. Der stellvertretende Regionalkreisleiter, Peter Stresemann, begrüßte die Teilnehmer gemeinsam mit Friederike Samel, Leiterin der DGQ-Landesgeschäftsstelle Ost, und stellte ihnen den Berliner Stadtführer Sascha Wendling von Quadriga-Studienreisen vor.

Im Vergleich zu England und anderen europäischen Staaten setzte die Industrialisierung Preußens zwar verzögert ein, entwickelte sich dafür aber später umso schneller. Einen besonderen Anteil daran hatte, trotz einiger Standortnachteile, Berlin. Die Tour begann am Invalidenfriedhof mit den Grabdenkmälern preußischer Offiziere und führte über die Königlich Preußische Eisengießerei, wo heute das Bundesverkehrsministerium sitzt, zum Dorotheenstädtischen Friedhof. Er ist unter anderem Ruhestätte von August Borsig, Begründer der Borsig-Werke und erster Hersteller von Lokomotiven in Preußen, und Christian Wilhelm Beuth, dem "Vater der preußischen Gewerbeförderung". Er ebnete den preußischen Produzenten den Weg vom Manufakturwesen zur konkurrenzfähigen industriellen Fertigung.

Auf dem Programm stand unter anderem der Besuch des alten AEG-Gebäudes

Weiter ging es zu den Edison-Höfen, wo Emil Rathenau 1884 mit der lizenzierten Glühbirnenproduktion begann und damit die Grundlagen für die spätere AEG legte. In "Feuerland, der Stadt der Arbeit", hatten fast sämtliche Industriezweige Produktionsstätten in Berlin, so der Stadtführer. Etwa ein Zwölftel aller deutschen Unternehmen war in der Stadt konzentriert. Dabei sei noch bis weit ins 19. Jahrhundert der überwiegende Teil des heutigen Stadtgebiets ländlich geprägt gewesen. Dort beschritten Borsig, Egell, Schwartzkopff und andere mit ihren Maschinenbauanstalten den Weg zur industriellen Fertigung von Maschinen und anderen Erzeugnissen. "Gut vorstellbar also, welche Umwälzungsprozesse in der Stadtentwicklung, Architektur und im Sozialgefüge innerhalb weniger Jahrzehnte stattgefunden haben", meinte Stresemann. Unternehmen von Weltruf sind hier gegründet worden, darunter Siemens, AEG, Telefunken, Loewe, Osram, Borsig, Agfa und Schering.

Schließlich ging es zum AEG-Werk Hussitenstraße. Es war das erste größere Werk der AEG, in dem mehrere Tausend Menschen arbeiteten und das noch heute fast vollständig erhalten ist. "Auch nach zwei Weltkriegen und der deutschen Teilung sind noch immer die Spuren dieser bedeutenden Vergangenheit sichtbar", so das Fazit von Friederike Samel.

Leiter des Regionalkreises:
Dipl.-Ing. (FH)
Torsten Luneburg
Berliner Verkehrsbetriebe
Holzmarktstr. 15-17
10179 Berlin
T 030 25627114

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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