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22.04.2013

Sinnvolles Arbeitsfeld für Managementbeauftragte und Auditoren

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Ein Unternehmen, das sich für die kommenden Jahre auf die Gesundheitserhaltung und die Förderung der Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter konzentrieren will, rückt mit dieser strategischen Entscheidung eine seiner wichtigsten Ressourcen in einen engen Zusammenhang mit den betriebswirtschaftlichen Zielen. Die im Juli 2012 erschienene DIN  SPEC  91020 zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) liefert Unternehmen eine Systematik, um ein BGM mit langfristigem Erfolg aufzubauen. Denn ein Unternehmen kann jetzt entscheiden, ob es eher den Gesundheitsschutz nach DIN  SPEC  91020, den Arbeitsschutz nach dem Standard OHSAS  18001 für Arbeitsschutzmanagementsysteme oder beides fördern und gegebenenfalls zertifizieren lassen will.

„Diese strategische Entscheidung hängt mitunter von den Branchenspezifika ab“, erklärt Claudia Nauta, Produktmanagerin bei der DGQ Weiterbildung GmbH. So umfasst Arbeitsschutz eher die Sicherheit des Mitarbeiters bei seinen Tätigkeiten am Arbeitsplatz, etwa Schutzmaßnahmen bei Lärm­einwirkung durch Maschinenbetrieb. Gesundheitsschutz zielt hingegen direkt auf die Gesundheit der Mitarbeiter ab. Das kann neben gesundheitsfördernden Strukturen im Unternehmen auch die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sein. Grundsätzlich greifen beide Managementsysteme auf dieselben Instrumente und Inhalte zurück: Gefährdungsbeurteilung und rechtliche Vorschriften zur Gesundheitsvorsorge. Unterschiede treten bei der Festlegung der Unternehmenspolitik, der Ziele und der Kennzahlen auf.

Nauta bezeichnet BGM als „ein interessantes neues Terrain für Managementbeauftragte und Systemauditoren für Qualität, Umwelt oder Arbeitsschutz“. So wiederholen sich die Anforderungen an Managementsysteme in den verschiedenen Normen zu Qualität, Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz. Das gelte hinsichtlich der Regelkreise in Bezug auf Zielerreichung, kontinuierlicheVerbesserung und übergreifende Elemente wie Kommunikation, Dokumentation, Ermittlung von Rechtsgrundlagen sowie Prozessorientierung. Hinzu kämen neue Details, wie etwa Punkt 8.1.2 der DIN  SPEC 91020. Dieser fordere, noch vor Abschluss von Liefer- und Dienstleistungsverträgen zu ermitteln und zu bewerten, welche Gesundheitschancen und Gesundheitsrisiken für Mitarbeiter bestehen, sowohl in Bezug auf die Kundenanforderung an die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens als auch auf die Entwicklungs-, Herstellungs- und Lieferprozesse. Zwar finde sich eine solch konsequente Vertragsprüfung auch in einem Qualitätsmanagement gemäß DIN  EN  ISO  9001:2008 wieder (Punkt 7.2.2), in einem Umweltmanagement nach DIN  EN  ISO 14001:2009 und einem Arbeitsschutzmanagement nach OHSAS  18001:2007 tauche sie jedoch nicht auf.

Auch könnten Managementsystembeauftragte und Auditoren die Aufgaben der Prozessentwicklung und Auditierung als Dienstleister übernehmen, wenn eine Personalabteilung, die eigentlich als klassischer BGM-Ansprechpartner gilt, sich nicht selbst die für die System­pflege nötigen Kompetenzen aufbauen kann. Ein bestehendes Managementsystem kann auf diese Weise mit dem neuen BGM in einen gegenseitig voneinander profitierenden Einklang gebracht werden. Darüber hinaus ergäben sich Gemeinsamkeiten bei den „weichen“ Erfolgsfaktoren. Dazu zählt die DGQ-Produktmanagerin den „sensibilisierenden, achtsamen Umgang mit Kunden“, verbunden mit Mitarbeiterzufriedenheit durch Zielerreichung.

Interessenten können während der Kompetenztage von DGQ und DQS am 11. Juni 2013 in Stuttgart den neuen Normansatz und Beispiele aus der Praxis kennenlernen. Mehr Informationen erhalten sie unter:

www.kompetenztage2013.de

oder von :

Claudia Nauta
T 069 95424-209
nc@dgq.de

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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