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15.10.2014

Qualität der Bildung auf dem Prüfstand

Um die Qualität der Bildung in Deutschland ging es in einer aktuellen Quadriga-Debatte in Berlin. Unter dem Motto „Bildung – Qualität ‚Made in Germany‘“ wurde das Thema am 9. Oktober 2014 auf Einladung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) diskutiert.

Quadriga Debatte in Berlin (v.l.n.r.): Sascha Hingst vom Rundfunk Berlin-Brandenburg, Dr. Rüdiger Grube, der Generalsekretär des Stifterverbands Prof. Dr. Andreas Schlüter, DGQ-Präsident Dr. Jürgen Varwig, Prof. Dr. Micha Teuscher, Julia Merkel und Prof. Dr.-Ing. Rolf-Jürgen Ahlers (Bild: Peter Himsel/Stifterverband))

Was die Qualität der Hochschulbildung angeht, ist Deutschland mit seiner Vielfalt an Forschung, Lehre und dem Engagement der Lehrkräfte nach Ansicht der Experten sehr gut aufgestellt. Auch die Partnerschaft zwischen Unternehmen und Hochschulen sei heute so stark wie nie. Laut Professor Dr.-Ing. Rolf-Jürgen Ahlers, stellvertretender DGQ-Präsident und einer der Diskussionsteilnehmer, soll die Industrie an der Erstellung der Studien- und Lehrpläne beteiligt werden.

Eine zentrale Schwachstelle machten die Diskussionsteilnehmer im mangelnden Praxisbezug der Schulausbildung aus. Nur wenn Unternehmen schon in der Schule ein Thema seien, werde der Nachwuchs frühzeitig mit den Herausforderungen, Entwicklungen und Chancen des Wirtschaftsstandorts Deutschlands vertraut gemacht.

Auch der Investition in die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern kommt eine zentrale Bedeutung zu. Wünschenswert sei ein Führungsnachwuchs mit internationaler Sozialkompetenz sowie Veränderungs- und Lernbereitschaft.

Merkmale von Qualität in der Bildung

Zwei wesentliche Punkte wurden identifiziert, die nach Ansicht der Quadriga die Qualität des deutschen Bildungssystems nachhaltig gewährleisten:

  • Zum einen müsse der Bedarf an Akademikern sichergestellt werden. So müssten mehr Frauen oder Migranten für MINT-Berufe gewonnen werden.
  • Zum anderen müsse mehr Diversität gewagt werden.

„Ein qualitativ hochwertiges Bildungssystem erkennt aktuelle Anforderungen aus Wirtschaft und Gesellschaft und kann darauf reagieren“, sagte Dr. Jürgen Varwig, Präsident der DGQ. „Um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, brauchen wir kluge Köpfe, die wir nur durch attraktive Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft für den Standort Deutschland gewinnen können.“

Qualitätsleitbild für Deutschland

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Initiative „Qualitätsleitbild für Deutschland“ der DGQ statt. Ziel ist es, die herausragende Bedeutung der Qualität als Erfolgsfaktor für Deutschland sichtbar zu machen und im Kontext einer sich ändernden Wirtschaft neu zu definieren. Das Leitbild stellt die DGQ im November 2014 der Öffentlichkeit vor.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

2 Kommentare
  • 20.10.2014 von QM in der Schule

    ...würde viel bewegen. Eine Prozessanalyse am Ende des Schuljahres zum Beispiel, ob der Prozess "Vermittlung des Lehrstoffes an die anwesenden Schüler" den gewünschten Output erbracht hat oder nicht. Die Beschreibung pädagogischer Prozesse kann dabei nur hilfreich sein. Als QMlerin und Elternvertreterin an einem Gymnasium fehlt mir die systematische Vermittlung von Methoden. Viele Kinder scheitern, weil ihnen das nötige Werkzeug fehlt, und nicht weil sie den Stoff nicht verstehen können.
    Qualitätsentwicklung und Qualitätsmanagement an der Schule - ein sehr interessantes Arbeitsfeld und sicher eine gute Sache für die Schulen.

  • 17.10.2014 von Qualität sieht anders aus

    "...das deutsche Bildungssystem soll der Wirtschaft einen vielfältigen Arbeitsmarkt bereitstellen, aus dem sich die Unternehmen bedienen können..." - Kein Bildungssystem, gleich welcher Art, soll Arbeitskräfte bereitstellen, geschweige einen Arbeitsmarkt. Wie stellt man überhaupt einen Arbeitsmarkt bereit? Und Unternehmen "bedienen sich daraus": Auch eine Formulierung, die tief blicken läßt.

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