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20.05.2015

"Qualität braucht e i n e Stimme, das kann nur die DGQ sein"

Interview mit DGQ-Präsident Udo Hansen

Bei einer Amtsübernahme ist es üblich, dass die dahinterstehende Person während ihrer ersten 100 Tagen im Amt unter intensiver Beobachtung steht. Auch der Auftritt des neuen DGQ-Präsidenten wird in der Quality Community aufmerksam verfolgt. Denn gerade in dieser Zeit kommt es darauf an, sich in der neuen Rolle zu positionieren. Die Redaktion sprach mit DGQ-Präsident Udo Hansen über seine ersten Erfahrungen im neuen Amt und über seine Ziele in und mit der DGQ.

In Deutschland muss die DGQ die Stimme der Qualität sein, fordert DGQ-Präsident Udo Hansen.

QZ: Herr Hansen, Sie sind seit einem guten halben Jahr DGQ-Präsident. Sind Sie inzwischen in der Quality Community angekommen?

Hansen: Die Quality Community ist für mich kein Neuland. Da ich bereits seit zehn Jahren als Mitglied dem DGQ-Vorstand angehöre, habe ich auch kein Gefühl des Neu-Ankommens. Als Präsident bin ich jetzt allerdings noch näher an der DGQ und kann mich noch aktiver den aktuellen und künftigen Aufgaben widmen. Intern hat der neue Vorstand schon dreimal getagt und hat sich während einer Mitarbeiterversammlung in Frankfurt und paralleler Schaltkonferenz in die Landesgeschäftsstellen allen Mitarbeitern vorgestellt. Darüber hinaus habe ich die ersten Gesellschafterversammlungen der DGQ-Bereiche sowie das Jahrestreffen der Regionalkreisleiter moderiert. Die anstehenden Aufgaben erfordern schon ein hohes Maß an Zeit und Engagement. Insgesamt muss ich mich an meine neue Rolle noch etwas gewöhnen, aber das geht dem gesamten Vorstand ähnlich.

QZ: Noch fällt es nicht leicht, eine Handschrift zu erkennen. Wie sieht Ihre Linie aus, welche Ziele verfolgt der neue Vorstand?

Hansen: Eines unserer Ziele ist es, die DGQ noch stärker als führende Non-Profit-Organisation für Qualität zu positionieren. Erreichen wollen wir das durch eine engere Vernetzung mit politischen Entscheidern im Bund und den Ländern. Auch streben wir mit anderen relevanten Verbänden den Aufbau eines Kooperationsnetzwerkes an. Darüber hinaus streben wir eine engere Einbindung der Vereinsmitglieder in die Weiterentwicklung der DGQ an. Die Mitglieder mitzunehmen, hat für mich eine zentrale Bedeutung. Dazu müssen wir den engen und direkten Dialog mit den Vereinsmitgliedern suchen und gleichzeitig für Transparenz der Aktivitäten und Entscheidungen des Vorstands sorgen.

QZ: Mit den neuen Themenfeldern für die Vorstandsarbeit sind bereits wegweisende Maßnahmen in der ersten Amtsphase angestoßen.

Hansen: In seiner konstituierenden Sitzung nach der Delegiertenwahl im November 2014 hat der neue Vorstand Themenfelder definiert, bei deren Umsetzung sich die einzelnen Vorstandsmitglieder aktiv einbringen wollen. Das sind Themen wie Weiterbildung, interne und externe Kommunikation, Qualität und Innovation sowie Qualität und Bildung, aber auch Vernetzung-Lobbying-Regionalkreise, die DQS Holding, Forschung und industrielle Produktion. Auch über einen Qualitätspreis denken wir nach. Mit den einzelnen Themen sind einerseits konkrete Ansprechpartner für jedes Thema benannt. Mit einem Wort: Die Themen bekommen Gesichter. Andererseits will der Vorstand über die Arbeitskreise die zeitlich begrenzten Ressourcen für die anstehenden Aufgaben seiner ehrenamtlichen Mitglieder so effizient wie möglich nutzen. Auf diese Weise schafft er gleichzeitig klare Strukturen für DGQ-Mitarbeiter und -Mitglieder, die sich an der Lösung einzelner Aufgabenstellungen beteiligen wollen.

QZ: Wie sieht die Prioritätenliste aus?

Hansen: Die DGQ muss sich als Vorbild für Innovationen und Veränderungen etablieren. Das heißt, wir wollen die Strukturen des Vereins weiter optimieren und zu einer zukunftsorientierten Weiterentwicklung von Image und Positionierung der DGQ am Markt beitragen. Unter dem Aspekt "Mehrwert durch Forschung" zielen wir auf die Generierung von Mitgliedervorteilen durch die Verbreitung von Forschungsergebnissen ab. Damit wollen wir insbesondere zu einer stärkeren Konzentration auf die Gewinnung neuer Firmenmitglieder beitragen. Vordringlichste Aufgabe aber ist es, die Kommunikation mit den Gremien und den Mitgliedern zu intensivieren. Das soll unter anderem durch moderne Kommunikationsmittel und neu zu schaffende Plattformen geschehen. Ich freue mich über die Aufbruchstimmung im Verein und hoffe dabei auch auf das Engagement möglichst vieler Mitglieder. Vor allem müssen wir ein Bewusstsein für Veränderungen als Normalzustand schaffen. Auch inhaltlich muss sich die DGQ anspruchsvoll und zukunftsorientiert aufstellen: Erst bei unstrittiger Kompetenz können wir auf eine bessere Wahrnehmung in Gesellschaft und Politik hoffen. Die Voraussetzungen dafür sind durch die breitgefächerte Expertise und das bundesweite Netzwerk der DGQ gegeben. Neben den Angeboten der klassischen Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements wollen wir uns dem Qualitätsgedanken als übergreifender Verpflichtung vermehrt zuwenden. Denn Qualität in seiner zentralen Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland muss in allen Bereichen Chefsache werden.

QZ: Betrachten Sie das Amt des Präsidenten als Antriebspedal für "volle Kraft voraus" oder nehmen Sie eher die Rolle eines Moderators ein?

Hansen: Gemeinsam mit den Mitgliedern und Mitarbeitern, aber auch mit externen Partnern streben wir Synergien an, an deren Ende die DGQ als anerkannter Meinungsbildner rund um das Thema Qualität steht. Qualität braucht e i n e Stimme, und das kann nur die DGQ sein. Eine derartige Aufgabenstellung kann kein Einzelner bewirken. Antriebspedal oder Treiber aber ist der gesamte Vorstand. Bei internen Diskussionen und unterschiedlichen Auffassungen ist die Moderation und der Interessenausgleich natürlich eine wichtige Aufgabe für den Präsidenten.

QZ: Herr Hansen, Sie hatten schon Kontakt zu diversen Teams innerhalb der DGQ-Gruppe. Haben Sie in dieser Zeit schon Überraschungen erlebt?

Hansen: Beeindruckt haben mich die Offenheit und Bereitschaft der Mitarbeiter zur Kooperation. Hier verfügt die DGQ über ein enormes Potenzial an Kreativität und neuen Ideen, denen wir unbedingt Raum zur Weiterentwicklung geben müssen. Gemeinsam wollen wir an einer DGQ arbeiten, die von ihren Mitgliedern getragen wird, sich ihren Kunden verpflichtet fühlt, innovativ, offen und flexibel ist und sich ihrer Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Gesellschaft bewusst ist.

QZ: Vielen Dank für das Gespräch.

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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