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01.08.2012

Preisverleihung in Wiesbaden

Walter-Masing-Preis 2012

Arbeiten über Design for Six Sigma und kundenrelevante Qualitätsanmutungen ausgezeichnet / Dr. Swen Günther und Dr. Mark Spingler teilen sich den Preis.

Die Sieger

Der Walter-Masing-Preis ist die einzige Auszeichnung für personenbezogene Spitzenleistungen im deutschen Qualitätsmanagement. Mit der Vergabe richtet sich die DGQ an Qualitätsbeauftragte, Manager, Berater und Wissenschaftler, die in Forschung oder Praxis des Qualitätsmanagements herausragende Leistungen erbracht haben. In diesem Jahr teilen sich Dr. Swen Günther, Procter & Gamble, und Dr. Mark Spingler, Ford Forschungszentrum, die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung. Jury-Vorsitzender Prof. Dr. Günter Hertel überreichte den Siegern Schecks, Urkunden und Trophäen am 14. Juni im Wiesbadener Kurhaus.


Dr. Swen Günther (r.) und Dr. Mark Spingler (Mitte) sind die diesjährigen Gewinner des Walter-Masing-Preises. Erster Gratulant war Prof. Dr. Günter Hertel, Vorsitzender des Walter-Masing-Preis-Kuratoriums, im AuftrWozu gehört diese Übersatzzeile?ag des DGQ-Vorstands.


Dr. Swen Günther (r.) und Dr. Mark Spingler (Mitte) sind die diesjährigen Gewinner des Walter-Masing-Preises. Erster Gratulant war Prof. Dr. Günter Hertel, Vorsitzender des Walter-Masing-Preis-Kuratoriums, im AuftrWozu gehört diese Übersatzzeile?ag des DGQ-Vorstands.

Nach den Erfahrungen von Six- Sigma-Anwendern liegt heute in der Forschung und Entwicklung der größte Hebel, um fehlerfreie Produkte zu erzeugen. Am Lehrstuhl für Marktorientierte Unternehmensführung der Technischen Universität Dresden hat Dr. Swen Günther diesen Sachverhalt erstmals wissenschaftlich analysiert. In seiner Arbeit "Entwicklung eines alternativen, auf evolutionären Mechanismen basierenden Problemlösungszyklus für die Anwendung im Rahmen von Design for Six Sigma (DFSS)" ist er der Frage nachgegangen, wie aus theoriebasierter Sicht der DFSS-Problemlösungszyklus zu gestalten ist, um einer kundenorientierten Produktentwicklung gerecht zu werden. Im Sinne von "Pragmatic Science" verbindet Günther methodische Stringenz mit praktischer Relevanz. Im Zuge der Transformation hat er nicht nur Defizite bei den bestehenden Problemlösungszyklen aufgedeckt. Vielmehr hat er neue, innovative Gestaltungsansätze für reale Problemlösungszyklen in der Unternehmenspraxis identifiziert. Mit dem Zyklus Initialisierung, Evaluierung, Selektion, Rekombination und Mutation (IESRM) konnte ein konkreter, auf evolutionären Mechanismen basierender Problemlösungszyklus spezifiziert und in der Unternehmenspraxis getestet werden. "Die Ergebnisse, die damit erzielt worden sind, gelten als überzeugend", so der Jury-Vorsitzende.

In seiner Arbeit "Die Entwicklung eines Messsystems zu Erfassung human wahrgenommener Qualitätsaspekte" hat Dr. Mark Spingler kundenrelevante Qualitätsanmutungen von Fahrzeuginnenräumen reproduzierbar gemessen. Dazu hat er eine ganzheitliche Methodik entwickelt, welche die für die wahrgenommene Qualität von Fahrzeuginnenräumen wichtigen Attribute und physikalischen Parameter messtechnisch ermittelt. Hauptbestandteil ist ein Robotersystem, das frei programmierbar Kraft-Weg- und Drehmoment-Winkel-Messungen durchführen kann. Aufgrund der Vielzahl der teilweise neu entwickelten Messverfahren wird das Projekt jetzt als "Perceived Quality Toolbox" bezeichnet.

Dazu Professor Hertel: "Die Korrelation der ermittelten Messwerte wird anhand geeigneter statistischer Verfahren zur Kundenwahrnehmung korreliert. Entsprechende Transferfunktionen wurden im Rahmen von verschiedenen Validierungsprojekten erstellt."

Finalist geehrt


Als Finalist wurde die Arbeit von Dr. Helmut Lieb (r.) geehrt, eine Sonderwürdigung ging an den jungen Kevin Perseis (M.), überreicht durch den Jury-Vorsitzenden Professor Hertel.


Als Finalist wurde die Arbeit von Dr. Helmut Lieb (r.) geehrt, eine Sonderwürdigung ging an den jungen Kevin Perseis (M.), überreicht durch den Jury-Vorsitzenden Professor Hertel.

Als Finalist wurde Dr. Helmut Lieb für sein Thema "Motiviertes Qualitätsmanagement" geehrt. In seiner Arbeit ging der Gruppenleiter am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen davon aus, dass es sich bei QM-Systemen auch um soziotechnische Systeme handelt, deren Funktion vom Zusammenspiel von Mensch und prozessualen Strukturen abhängt. Beide – Mensch und Prozessstruktur – definieren die Rahmenbedingungen für den Arbeitsalltag der Mitarbeiter. Die Arbeit behandelt ein interdisziplinäres Feld zwischen Organisationspsychologie und Ingenieurwissenschaften mit einem starken Fokus auf der unternehmerischen Praxis in KMU. Sie bietet eine Methodik, die es ermöglicht, bestehende QM-Systeme hinsichtlich ihrer motivationsrelevanten Ausgestaltung zu bewerten und konkrete Verbesserungspotenziale abzuleiten, ohne die Zertifizierbarkeit zu erschweren.

Sonderpreis

Dass die Implementierung eines TQM-Ansatzes auch in einem Freizeit-Fußballverein möglich ist, belegt Kevin Perseis. Der 21-jährige QM-Beauftragte erhielt eine Sonderwürdigung, weil er mit dem Team seiner Katalanischen Fußball Freunde (KFF) nachgewiesen hat, dass auch ein Freizeitverein ein nachhaltiges Qualitätsverständnis für KVP entwickeln kann. Die KFF haben die Prozesse transparent definiert, gesteuert und kontinuierlich verbessert und detaillierte Anforderungen der ISO 9001 abseits von gängigen Arbeitsprozessen umgesetzt. "Man braucht jedoch ein großes Maß an Disziplin und vor allem Begeisterungsfähigkeit, um seinen Mitgliedern den Nutzen von TQM zu verdeutlichen", sagte der ehrenamtliche Fußball-Jugendleiter.

Gut gemacht


Einen viel beachteten Vortrag lieferte Bendikt Sommerhoff ab. Für seine fiktive Rede aus dem Jahr 2027 anlässlich des „75-jährigen DGQ-Jubiläums“ zog der sichtlich gealterte Leiter DGQ-Regional eine positive Bilanz über die Transformation des alten Qualitätsverwalters hin zum modernen Organisationsentwickler.


Einen viel beachteten Vortrag lieferte Bendikt Sommerhoff ab. Für seine fiktive Rede aus dem Jahr 2027 anlässlich des „75-jährigen DGQ-Jubiläums“ zog der sichtlich gealterte Leiter DGQ-Regional eine positive Bilanz über die Transformation des alten Qualitätsverwalters hin zum modernen Organisationsentwickler.

Beachtlich sind auch zwei weitere Arbeiten. In Kooperation haben Dr. Georg Ullmann, Leiter Logistik am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH), und M. Sc. Maxim Jähner vom Institut für Umformtechnik der Leibniz-Universität Hannover ein "Exzellentes Reklamationsmanagement durch die automatisierte Qualitätsbewertung von 8D-Berichten" untersucht. Mit ihren Ergebnissen versetzen sie Unternehmen verschiedener Branchen in die Lage, den Aufwand für ein effektives Fehlermanagement deutlich zu reduzieren, die Reaktionszeiten im Reklamationsfall zu verkürzen und von einer langfristigen Fehlervermeidung zu profitieren.

Mit seiner im Rahmen einer Promotion eingereichten Arbeit hat DGQ-Leiter Regional Dr.-Ing. Benedikt Sommerhoff aufgezeigt, wie künftig die Transformation des Berufs Qualitätsmanager zum Organisationsentwickler gestaltet werden kann. Grundlage dafür ist die Identifikation zukünftiger Anforderungen an das Qualitätsmanagement und an den Beruf des Qualitätsmanagers. Sommerhoff legt dar, wie die Transformation des Berufs Qualitätsmanager zukünftige Anforderungen an das Qualitätsmanagement und an den Beruf Qualitätsmanager erfüllt, wie Qualitätsmanagement und Qualitätsmanager an Bedeutung gewinnen können und damit letztlich Akzeptanz und Wirksamkeit des Qualitätsmanagements gesteigert werden.

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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