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03.09.2012

Mehr Effektivität und Effizienz durch BSC-gesteuerte Prozesse

Beim Firmenkunden

Insgesamt bietet sich die Perspektive der Balanced Scorecard (BSC) an, um Prozessorientierung in den Unternehmen zu fördern, interne Kunden-Lieferanten-Beziehungen zu verwirklichen und Kennzahlen zur Prozesssteuerung zu ermitteln. Der nötige Aufwand wird als Investition betrachtet, die sich aber durch bessere Effektivität und höhere Effizienz schnell rechnet. So fasst Kai-Uwe Behrends, Leiter der DGQ-Landesgeschäftsstelle Nord, die Veranstaltung beim DGQ-Firmenkunden Fette Compacting in Schwarzenbek zusammen.

Fette-Qualitätsleiter Markus Hilbig (Mitte) und LGS-Nord-Leiter Kai-Uwe Behrends (l.) hatten den Vortrag von Thomas Seffern organisiert, der als Qualitäts- und Umweltleiter bei Contitech seine Erfahrungen mit BSC-gesteuerten Prozessen schilderte.

Fette-Qualitätsleiter Markus Hilbig (Mitte) und LGS-Nord-Leiter Kai-Uwe Behrends (l.) hatten den Vortrag von Thomas Seffern organisiert, der als Qualitäts- und Umweltleiter bei Contitech seine Erfahrungen mit BSC-gesteuerten Prozessen schilderte.

Die Steuerung bei Leistungserstellungsprozessen nach Kennzahlen ist zwar schon weit verbreitet, bei genauerer Betrachtung lässt die Prozessorientierung in vielen Organisationen aber noch zu wünschen übrig. Auch im 13. Jahr nach der Prozessmanagementrevision der ISO 9001 herrscht manchenorts Abteilungsdenken vor, begünstigt durch herkömmliche Organisationsmodelle, die häufig durch disziplinarische und rechtliche Statuten der Unternehmen und Verwaltungen zementiert sind. "Wenn in Konzernbetrieben eine QS- und eine QM-Abteilung um Kompetenzen streiten müssen, ist Grundlagenstudium des prozessorientierten Managements für beide angesagt", so Behrends. Aber auch dort, wo der Leistungserstellungsprozess beherrscht läuft, nehme die Prozessorientierung oft proportional mit der Entfernung von den Werkhallen ab. "Unterstützungsprozesse und administrative Bereiche verschlingen heute meist mehr als die Hälfte der Personalressourcen und verlangen daher grundsätzlich auch mehr als die Hälfte der Aufmerksamkeit des Prozessmanagements", meint Behrends. Oft seien Prozesse nicht sauber abgegrenzt, Schnittstellenproblematiken in Funktionenvielfalt versteckt oder Kostentreiber wegen grober Einordnung in Overheadpositionen nicht bekannt.

Wie ein klassischer Stützprozess – in diesem Fall "Produktionsplanung lebensecht und auditsicher an 75 Standorten" – in das Prozessmanagementsystem einzuordnen ist, erläuterte Thomas Seffern, Leiter Qualität und Umwelt bei Contitech aus Hannover, nämlich durch das "Entwickeln eines Kennzahlensystems, mit dem sich die Prozesssteuerungsgrößen Effektivität und Effizienz ermitteln lassen".

Markus Hilbig, Q-Leiter beim gastgebenden Hersteller von Tablettenpressen Fette Compacting, organisierte eine Veranstaltung für die Q-Community im Norden im eigenen Betrieb. Damit wollte er den dortigen Kollegen einen Erfahrungsbericht aus erster Hand bieten. Die von der Organisationssteuerung bekannte Perspektive der BSC eignet sich laut Seffern grundsätzlich für jeden Prozess im Betrieb. Ganzheitliche Ausrichtung auf die Interessen der Kunden, die Messung der Prozessleistung und des Prozessergebnisses, die finanziellen Aspekte und die Mitarbeiterperspektive seien überall zu berücksichtigen. Verbessern könne man nur, was man auch misst. Daher gelte es, nach der Abgrenzung der Prozesse Ziele zu definieren. "Denn es muss an jedem Arbeitsplatz klar sein, was zum Erreichen des Unternehmensziels beigetragen wird, wie gut der Prozess läuft, was er kostet und wie er die Mitarbeiter fordert, fördert und bindet", erklärte Seffern. In der Praxis arbeite Contitech daran, die gefundenen Messgrößen aus vorhandenen Daten leicht erhebbar zu machen, gültige Zuordnungen zu finden und Abgrenzungen zu leisten. Als besonders wertvoll für die Interessengruppen bezeichnete Seffern die zukunftsgerichtete Perspektive der BSC. Finanzkennzahlen gäben Auskunft bis heute, die Kundenzufriedenheit berge die Aufträge von morgen, die Prozessbeherrschung fördere die Wettbewerbsfähigkeit für übermorgen, und die Mitarbeiterbindung erhalte die Zukunft des Unternehmens.

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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