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30.10.2012

Manuelle Fertigung oder vollautomatische Prozesse – QM ist die Grundlage

Rostock

Manuelle Kleinserienfertigung und automatisierte Großserienfertigung: Gibt es Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Qualitätsmanagement? Dieser Frage ging der Regionalkreis Rostock in seiner Augustveranstaltung nach. Gastgeber war der Windenergieanlagenhersteller Nordex SE, vertreten durch Dr. Stefan Schänzer, Vice President und Leiter Qualität, Umwelt, Arbeits- und Gesundheitsschutz, sowie durch Jan Thiemann, Leiter QA Produktion. Nach Schänzers Worten ist Nordex als global agierendes Unternehmen seit 1992 an den Standorten Hamburg und Rerik, und später auch in Rostock zertifiziert, seit 2010 auch weltweit.

Qualitätssicherung in der Nordex-Produktion, hier als Ultraschall-Inspektion

Am Standort Rostock produziert das Unternehmen pro Jahr etwa 400 Rotorblätter in Eigenfertigung. Es handelt sich dabei um Kleinserienfertigung, die vorwiegend in Handprozessen realisiert wird. "Die Absicherung der Qualität beginnt wie bei der Großserie bereits systematisch in der Entwicklung. Aufgrund der manuellen Fertigung sind dann viele Einzelprüfungen durch Werkerselbstkontrolle oder die QA der Produktion erforderlich", sagte Thiemann.

Die TRW Airbag Systems GmbH stellt Regionalkreisleiter Carsten Müller zufolge in vollautomatisierten Produktionslinien derzeit etwa 27 Millionen Gasgeneratoren und 650 Tonnen Treibstoff pro Jahr her. Müller, der bei TRW das Qualitätsmanagement leitet, erläuterte, dass dort nach jedem kritischen Montageschritt vollautomatische 100-Prozent-Prüfungen durchgeführt und "gute" Teile gesucht, das heißt fehlerverdächtige Teile automatisch ausgeschleust würden. Da TRW Bauteile produziert, die Leben retten können müssen, und "keine Endprüfung im eigentlichen Sinne" stattfinden könne, sei es umso nachvollziehbarer, dass mehr geprüft als montiert wird und somit pro Tag etwa 1000 Kontrollkarten beim Verifizieren von Prüfprozessen aktualisiert werden.

Zwar verwalten beide Unternehmen – Nordex und TRW Airbag Systems – die eigentlichen Managementhandbuch-Dokumente papierlos, unterscheiden sich jedoch darin, dass bei TRW Airbag Systems eine reine Qualitätsmanagement-Organisation besteht.

Rotorproduktion bei Nordex

Bei Nordex SE hingegen wurde den Fachbereichen eine dezentrale Qualitätssicherungsfunktion zugeordnet. Das globale Qualitätsmanagement übernimmt hier ebenfalls die fachliche Führung. Die Qualitätsverantwortung liegt aber in beiden Unternehmen bei jedem einzelnen Mitarbeiter und in der Produktion selbst.

Den Vorträgen folgte ein informativer Rundgang durch die Rotorblattfertigung von Nordex. Dort konnten die Teilnehmer die konkrete Umsetzung des Qualitätsmanagements live miterleben, Fragen an die beiden Referenten richten und Erfahrungen untereinander austauschen.

Die Veranstaltung hat gezeigt, dass das Qualitätsmanagement – unabhängig von der Art der Produktion – einen wesentlichen Platz im Bewusstsein der Verantwortlichen und Mitarbeiter in der betrieblichen Praxis einnimmt.

Leiter des Regionalkreises:
Dipl.-Wirt.-Ing. Carsten Müller
Leiter Qualitätsmanagement
TRW Airbag Systems GmbH
Daimler-Benz-Allee 1
18299 Laage 2
T 038459 947117

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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