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01.03.2012

Je präziser die Analyse, desto geringer das Risiko

Siegen

Risikoprävention ist für Professor Dr. Stefan Bracke von der Bergischen Universität Wuppertal nur durch Analysepräzision möglich. In seinem Vortrag bot er den 20 Teilnehmern einen Streifzug durch die Risikoanalytik am Beispiel der Fahrzeugtechnik. Darin ging Bracke, der bei der Porsche AG fast ein Jahrzehnt in der statistischen Qualitätsüberwachung tätig war, mit praktischen Beispielen aus der Automobilbranche und der Consumer-Elektrik (Kaffeemaschine) auf technische Details ein: "Deren Beherrschung bzw. Nichtbeherrschung beinhaltet beträchtliche Unfallgefahren und Kosten in Form von Rückrufaktionen und technischen Nachbesserungen."

Eine vorausschauende Risikobetrachtung mithilfe vorhandener Methoden und gesammelter Erfahrungen ist allemal besser als eine auf Unfällen beruhende, mitunter beträchtliche Nachbesserung in Form konstruktiver Änderungen, so Brackes Credo. Mit Modellen der Risiko- und Zuverlässigkeitsanalyse zeigte der Referent ein verlässliches Vorgehen auf. "Herangezogen werden sollten Schadensdaten unter Verwendung statistischer Verteilungsmodelle, um zunächst einmal einfache Ausfallverhalten statistisch korrekt abzubilden", sagte Bracke. Auch komplexe Schadenskausalitäten durch mehrdimensionale Betrachtung und sogenannte Mischpopulationsansätze seien bei der Risikoprävention mitentscheidend für den Erfolg. "Das Verknüpfen der theoretischen Ansätze mit den Praxisbeispielen überzeugte die Teilnehmer und stellte den Bezug der Teilnehmer zu eigenen Problemen bei der Produktion von technischen Aggregaten her", meinte der Regionalkreisleiter, Prof. Herbert Schnauber.

Eingebettet war der Vortrag in eine Betriebsbesichtigung bei der SMS Siemag AG in Hilchenbach-Dahlbruch. Der weltweit tätige Anlagenbauer stellt sogenannte Contact-Strip-Production- (CSP-) Gießanlagen her, mit denen direkt aus der flüssigen Phase im "Strangguss" kontinuierlich ein "Breitband" erzeugt wird. Teile der hierzu erforderlichen Aggregate, etwa zur Kühlung des flüssigen Stahls, konnten die Teilnehmer an den Bearbeitungsmaschinen in Augenschein nehmen. In der Montage erlebten sie, welche Ausmaße Walzwerke haben können und welch gewaltige Technik erforderlich ist, um Stahl-Vormaterial in höchster Qualität bei hohen Temperaturen auszuwalzen.

Leiter des Regionalkreises:
Prof. Dr. Herbert Schnauber
Eichendorffstr. 1
57271 Hilchenbach
Tel: +49 2733 6613

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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