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26.11.2015

ISO 9001-Revision: Qualität wird zur Chefsache

Die aktualisierte ISO 9001:2015 ist im September in Kraft getreten. Wenn sich in den kommenden Monaten und Jahren mehr als 56 000 zertifizierte Unternehmen in Deutschland mit den Änderungen auseinandersetzen, sind nicht nur Qualitätsmanager gefordert.

Für DGQ-Präsident Udo Hansen müssen Qualitätsfragen und die Zukunft von "Made in Germany" zur Chefsache werden.

ISO 9001:2015 macht den Qualitätsaspekt zur Chefsache. In der revidierten Version der Qualitätsmanagementnorm entfällt die Forderung nach einem Beauftragten der Obersten Leitung, der das Qualitätsmanagement des Unternehmens verantwortet. Vielmehr wird die Verantwortung direkt in der Unternehmensführung angesiedelt. Sie ist nicht mehr delegierbar.

Bedeutung für "Made in Germany"

"Auch wenn Qualitätsmanager der Neuerung zum Teil kritisch gegenüberstehen: Aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Qualität ist diese Änderung wichtig und richtig, denn die Marke ,Made in Germany‘ steht vor Herausforderungen", sagt DGQ-Präsident Udo Hansen. Zunehmender Wettbewerb und gesellschaftliche Trends machen deutschen Unternehmen zu schaffen und erfordern Maßnahmen, die den Erfolg des Gütesiegels sichern.

Dass dem Thema Qualitätsverantwortung nun auch in der ISO 9001:2015 ein neuer Stellenwert zukommt, hat für Hansen eine wichtige Signalfunktion: "Qualitätsfragen und die Zukunft von ,Made in Germany‘ müssen zur Chefsache werden."

DGQ identifiziert vier Handlungsfelder

Nur so verfügen Unternehmen und mit ihnen ihr Qualitätsmanagement über die nötige Schlagkraft, zukunftsweisende Veränderungen anzustoßen und umzusetzen, denn anders als der Qualitätsmanager hat die Unternehmensführung die Befugnis, Ressourcen bereitzustellen und Entscheidungen über neue Prozesse zu treffen.

Die DGQ beschäftigt sich im Rahmen der Initiative Qualitätsleitbild für Deutschland intensiv mit der Frage, was getan werden muss, damit Qualität "made in Germany" auch in zwanzig Jahren noch ein zentrales Differenzierungsmerkmal und entscheidendes Erfolgsprinzip der deutschen Wirtschaft ist. In Zusammenarbeit mit Stakeholdern aus Politik, Wirtschaft und Bildung hat sie dabei vier Handlungsfelder identifiziert:

  • Das Markenverständnis von "Made in Germany" muss vom Ort der Produktion gelöst und das dahinterstehende Qualitätsverständnis von allen Mitgliedern der Lieferkette umgesetzt werden.
  • Die Definition des Qualitätsbegriffs muss über bloße Maßarbeit und hochwertige Verarbeitung hinausgehen, Innovation ein maßgeblicher Aspekt des neuen Qualitätsverständnisses sein.
  • Auch im Qualitätsmanagement sind Änderungen erforderlich: Die Rolle des Qualitätsmanagers muss über die Methodenkompetenz hinaus in Richtung strategische Beratung erweitert werden.
  • Zu guter Letzt müssen Verbraucher durch Aufklärung befähigt werden, gute von schlechter Qualität zu unterscheiden.

Mit dem Beschluss, die Verantwortung für Qualitätsthemen direkt in der Unternehmensführung anzusiedeln, setzt ISO 9001:2015 jetzt nach Ansicht der DGQ einen wichtigen Impuls für die Zukunft von "Made in Germany".

DGQ

Weiterführende Information
Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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