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09.02.2012

Internationale Norm für Energiemanagement

DIN EN ISO 50001 ersetzt DIN EN 16001

Energiemanagementsysteme sollen zur Reduktion von Energieverbräuchen und -verlusten beitragen, den Klimaschutz verbessern und die Energiekosten senken. Vor diesem Hintergrund ist Anfang Dezember im Rahmen der internationalen Harmonisierung die DIN EN ISO 50001 in deutscher Fassung erschienen. Sie ersetzt die bisher gültige Norm DIN EN 16001. Damit steht den Unternehmen eine internationale Norm zur Einführung und Weiterentwicklung von Energiemanagementsystemen mit der konkreten Übersetzung zur Verfügung. Obwohl die Zielrichtung gleich bleibt, gibt es einige Feinheiten, die die ISO 50001 mitbringt und die die anwendenden Organisationen beachten müssen. Für Unternehmen, die bereits nach DIN EN 16001 zertifiziert sind, gelten die von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) vorgegebenen Übergangsregelungen.

Eine Auflistung über Änderungen der ISO 50001 gegenüber der EN 16001 stellt die DQS Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen interessierten Unternehmen zur Verfügung. Darin fällt insbesondere die Spezifizierung der Energieaspekte ins Auge. ISO 50001 fordert hierzu eine energetische Bewertung. Sie umfasst das Messen und die Datenanalyse von Energiequellen, des Energieeinsatzes und des Energieverbrauchs. Nachvollzogen wird der Weg der Energie über Bezug, Umwandlung, Verteilung, Verbrauch und Rückgewinnung. Auf Basis dieser Analyse werden die Bereiche mit wesentlichem Energieeinsatz und Verbesserungspotenzialen in der energiebezogenen Leistung ermittelt. Diese Bewertung muss aktuell gehalten werden, denn die energetische Ausgangsbasis dient dazu, die kontinuierliche Verbesserung der energetischen Leistung entgegenzuhalten.

Um eine erste energetische Ausgangsbasis zu erstellen, muss der Anwender Energieleistungskennzahlen oder Energy Performance Indicators (EnPIs) ermitteln. Dies können einfache Parameter, Verhältniszahlen wie Energieverbrauch pro Produktionseinheit/Zeit oder multivariable Modelle sein. Wie spezifisch EnPIs sind, hängt entscheidend von Messumfang und -genauigkeit ab. Waren die Datenerfassung und Datenaufbereitung in der Vergangenheit sehr aufwendig, sind jetzt mit entsprechender Ausstattung Daten in Echtzeit verfügbar. Dennoch bleibt der Aufwand nicht unerheblich: Das betrifft die Datenbereinigung von Fehlern und Ausreißern, die Verbindung mit den Einflussgrößen, die Auswahl optimaler Stichproben und Auswertezyklen sowie die Visualisierung von Ergebnissen. Softwareeinsatz, Datenzählerverwaltung und Messdokumentation sind gegebenenfalls vorzubereiten. Auch lohnt es sich zu prüfen, ob für Querschnittstechniken wie Büroausstattung, Beleuchtung oder Pumpen Schätzungen vorgenommen werden können. Tiefere Einblicke in die ISO 50001 gewähren DGQ-Seminare zu Energiemanagement und Energieeffizienz.


Ansprechpartnerin bei der DGQ Weiterbildung GmbH ist:

Claudia Nauta
Tel: +40 69 95424-209

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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