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02.07.2012

Ideenfindung im World Café

Regionalkreisleiter-Treffen 2012

Themenbeispiel "Qualitätsmanager - Berfung oder Beruf?": Im World Cafè diskutierten die RK-Leiter, welcher Themen sich die DGQ künftig verstärkt annehmen soll

"Insgesamt haben die DGQ und ihre Gesellschaften das Jahr 2011 inhaltlich zur Neupositionierung und zum Ausbau der bestehenden Aktivitäten genutzt. Die DGQ verfügt über eine hervorragende wirtschaftliche Basis für ihre weitere Entwicklung", so die Bilanz 2011 von DGQ-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Kaerkes während des Treffens der Regionalkreisleiter am 16. März in Frankfurt am Main. Den Regionalkreisen (RK) kam und kommt dabei eine bedeutende Rolle zu, denn sie sollen vor Ort Mitgliederbindung praktizieren, neue Mitglieder gewinnen und aktuelle Trends und Themen diskutieren, mit denen sie die DGQ als kompetente Fachgesellschaft in den Regionen positionieren. Der Erfahrungsaustausch in den RK trägt so zur Wissenserweiterung aller Beteiligten bei. Was so einfach erscheint, geht auf die engagierte Arbeit der ehrenamtlichen RK-Leitungen sowie deren Stellvertreter zurück, in deren Händen sowohl die Organisation als auch die inhaltliche Gestaltung der Veranstaltungen liegt. Während des diesjährigen Treffens arbeiteten sie neue Ideen zu folgenden Themen aus:

  • Leitbild für Qualität in Deutschland,
  • Energieeffizienz/Nachhaltigkeit,
  • Risikomanagement/Compliance,
  • Berufsbild Qualitätsmanager,
  • Food Safety.

Leitbild für Qualität

Neue RK-Leiterin in Ostbrandenburg ist Beate Kuck

Am World-Café-Tisch "Leitbild für Qualität in Deutschland" gingen die Teilnehmer der Frage nach, was passieren muss, damit Qualität auch in 20 Jahren noch Differenzierungsmerkmal und entscheidendes Erfolgsprinzip der deutschen Wirtschaft am Weltmarkt ist. Stärken wie Zuverlässigkeit, Gründlichkeit, Erfindergeist und Fachkompetenz hätten die deutsche Wirtschaft und die Weltmarke "Made in Germany" einst groß gemacht. Durch das Vorleben von Tugenden auf der Grundlage von Erziehung und Bildung sowie Kommunikation, Qualitätsverständnis und Kundenorientierung könne die deutsche Wirtschaft das zugrunde liegende Erfolgsprinzip in künftige globale Produktions- und Wertschöpfungsketten übertragen, so die RK-Leiter. Voraussetzung für einen anhaltenden Erfolgskurs des Made in Germany sei ein "Selbstverständnis innerhalb der deutschen Wirtschaft, der Beste sein zu wollen". Das müsse jedoch mit einem ausgeprägten Nachhaltigkeitsgedanken verbunden werden, um weiterhin Kunden zu binden, obwohl anderenorts "rücksichtslos sehr viel billiger produziert" werden könne. Auch müsse der Qualitätsbegriff um Komponenten wie Innovation, Zusatznutzen, Corporate Social Responsibility (CSR) und Selbstverständlichkeit der Funktion erweitert werden.

In Frankfurt am Main haben die Mitglieder Barbara Maier zur RK-Leiterin gewählt

Energieeffizienz/Nachhaltigkeit

Die meisten RK-Leiter verstehen Energieeffizienz als Teilmenge von Nachhaltigkeit. Denn Effizienz stehe im Mittelpunkt aller Ressourcenbetrachtungen. Nachhaltigkeit mit den drei Säulen Ökologie, Soziales und Ökonomie werde inzwischen als selbstverständliche Forderung verstanden, was jedoch von vielen Unternehmen noch nicht ausreichend umgesetzt werde.

Risikomanagement/Compliance

Andreas P. John leitet den neuen RK Mittelhessen

Hier lag der Fokus klar auf dem Risikomanagement. Immer dynamischer werdende Geschäftsumfelder ließen ein strukturiertes und integriertes Risikomanagement auch für KMU immer wichtiger werden. Dort werde es inzwischen als betriebswirtschaftliche Notwendigkeit und als zentrale Querschnittsaufgabe erkannt. Ein zentraler Punkt war hier der unternehmerische Umgang mit Fehlern. Eine bedingungslose Null-Fehler-Kultur schätzten viele RK-Leiter als den falschen Weg ein. Vielmehr forderten sie einen verantwortungsvollen Umgang mit Fehlern. Da Risikomanagement ein Teilbereich von Qualitätsmanagement sei, handle es sich somit um ein direktes Thema für die DGQ. In ihren Angeboten solle die DGQ vorhandenes Vorwissen aus den Organisationen berücksichtigen und auf dieser Basis globale Trends aufzeigen und einen bereichsübergreifenden Werkzeugkasten mit Angeboten zu Prozessen, Gesetzen und klaren Definitionen vorhalten.

DGQ-Präsident Dr. Jürgen Varwig ehrte Thomas Link, RK-Leiter Alb-Schwarzwald Baar, und...

Berufsbild Qualitätsmanager

Der Fokus liege auf der Berufung, nicht auf dem Beruf. Wenn überhaupt, sei Qualitätsmanager ein Zweitberuf. Notwendig sei jedoch eine berufliche Erstausbildung, meinten die RK-Leiter. Allerdings befürworteten sie die Integration von QM-Inhalten in Ausbildungen und Hochschulstudien. Zum Kompetenzprofil eines Q-Managers gehören nach Ansicht der Runde Fähigkeiten als Trainer, interner Berater und Integrator von Teilsystemen. Darüber hinaus müsse er über ein konkretes Führungsverständnis verfügen und Kenntnisse in Controlling, Betriebswirtschaft und in der Analyse von Kundenbedürfnissen haben, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Insgesamt hänge das Profil eines Qualitätsmanagers und seiner Karriereentwicklung in vielen Fällen noch immer von der Unternehmensgröße ab, klagten die Teilnehmer.

...Klaus Musseleck, Leiter im RK Saarland

Food Safety

Dass der Bereich Food Safety ein strategisches DGQ-Geschäftsfeld werden könne, zweifelte die Mehrheit der RK-Leiter an. Die DGQ habe zu wenig Standing in diesem Markt, der von vielen Standesorganisationen dominiert werde. Ein Zugang könne nur über Kooperationspartner aus dem Markt erfolgen.

Die Übertragung von DGQ-Kompetenzen auf die Lebensmittelbranche betrachteten die RK-Leiter als eine große Herausforderung, die, wenn überhaupt, nur mithilfe des Excellence-Modells oder integrierter Managementsysteme mit dem Ansatz einer Risikobewertung von Lebensmitteln gelingen könne. Insgesamt könne die DGQ
"pro-aktive Konzepte für die
Lebensmittelbranche entwickeln, Lebensmittel-Qualitätssiegel schaffen und dadurch für Transparenz für den Verbraucher sorgen". Mehr zu diesem Thema folgt eventuell bei der nächsten Regionalkreisleiterversammlung. Diese findet am 22. März 2013 in Frankfurt am Main statt.

Neue RK-Leitungen

Während des Treffens der RK-Leiter stellten drei Regionalkreise ihre neuen Leitungen vor:

  • In Ostbrandenburg steht Beate Kuck als neue Leiterin dem Ende 2011 reaktivierten Regionalkreis Frankfurt an der Oder vor.
  • In Frankfurt am Main hat Barbara Maier die RK-Leitung von Dr. Bernd Kießling übernommen.
  • An die Stelle des ehemaligen Regionalkreises Gießen ist seit geraumer Zeit der neue Kreis Mittelhessen unter Leitung von Andreas P. John getreten.

Mitgliederehrungen

Die Dauer der Mitgliedschaft in der DGQ nimmt zu. Allein 2011 wurden 21 persönliche und 14 Firmenmitglieder geehrt, die sich seit nunmehr 25 Jahren für Qualität und damit für die DGQ engagieren, sowie zwei persönliche Mitglieder, die das bereits seit 50 Jahren tun. Während des RK-Kreisleitertreffens bedankte sich DGQ-Präsident Dr. Jürgen Varwig bei Thomas Link, Leiter im RK Alb-Schwarzwald Baar, und Klaus Musseleck, Leiter im RK Saarland, für 20 Jahre persönlicher Mitgliedschaft und Engagement für die DGQ in ihren Regionen.

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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