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01.08.2012

Europäische Qualitätsaspekte

DGQ-EOQ-FQS-Tagung


Dr. Renzo Simoni, Alp Transit Gotthard AG


Dr. Renzo Simoni, Alp Transit Gotthard AG

In der Vortragsreihe "DGQ/ EOQ" war ein Weltrekord Thema: die schnelle Verbindung zwischen Nord- und Südeuropa. Dr. Renzo Simoni wurde vom Schweizer Nationalbund und der Bundesbahn als Betreiber mit dem Bau eines Tunnels in den Alpen zwischen Zürich und Lugano beauftragt. Der Gotthardtunnel mit 57 Kilometern Länge soll ab 2016 täglich von bis zu 80 Passagierzügen, der mit 15,5 Kilometern Länge kleinere Ceneritunnel ab 2019 von täglich bis zu 260 Güterbahnen durchquert werden. Nach den Worten des Geschäftsführers der Alp Transit Gotthard AG erfolgte die bisherige Umsetzung durch eine exakte Finanzplanung im Sinne von Qualitäts- und Risikomanagement, Transparenz durch parlamentarische Kontrolle, klare Zuständigkeiten und hohe Effizient aufgrund einer "lean organization".


Eva Ullmann, Deutsches Institut für Humor


Eva Ullmann, Deutsches Institut für Humor

Als alles andere als "lean" versteht sich dagegen Bilim Pharmaceuticals aus der Türkei. Qualität realisiert der Marktführer mit 75 Prozent Marktanteil unter den 300 türkischen Pharmafirmen in erster Linie durch Nachhaltigkeitsmanagement, hauptsächlich in der Personalentwicklung. Human-Resources-(HR-) Supervisorin Aysegül Tigli Tekin zufolge investiert das Unternehmen gezielt in den Bereich "Human Resources" mit dem Ziel der Nachhaltigkeit durch qualifiziertes Personal.

Mit wohlwollendem Humor als Ressource im zukünftigen QM-Alltag wollte Eva Ullmann einen "Perspektivwechsel zur Verstärkung sozialer Attraktivität" vollziehen. Humor, so die Inhaberin des Deutschen Instituts für Humor, sorge für Aufmerksamkeit, Nähe und Vertrauen. Qualitätern biete sich dadurch die Chance, eher trockene Themen aufmerksamkeitsstark zu generieren: etwa eine Strategiepräsentation als Talkshow oder einen Report als Comic oder Märchen. Gleichzeitig könne der Q-Manager seine soziale Attraktivität herausstellen, etwa durch eine offene Haltung, freundliche Gestik und Mimik, was Dominanz verschafft und Aufmerksamkeit erzeugt.


Hilarius Pütz, JSC Bagrationi 1882, Tiflis/Georgien


Hilarius Pütz, JSC Bagrationi 1882, Tiflis/Georgien

Was aber, wenn zum Beispiel kulturelle Unterschiede in kaukasischer und westeuropäischer Qualitätsarbeit aufeinandertreffen? Als es Hilarius Pütz 2007 von Deutschland ins georgische Tiflis zog, um dort im staatlichen Auftrag Weinreben zu pflanzen, musste er schnell feststellen, dass moderne Unternehmensführung westeuropäischer Prägung dort nur schwer möglich war. Vetternwirtschaft statt qualifizierter Q-Profis, Quantitätswein mit viel Alkoholgehalt und Arbeiten nach vorgegebenen Richtlinien statt qualitatives Wachstum bestimmten das Geschäft. Präventivarbeit war den Mitarbeitern fremd: "Heute ist heute, morgen ist ein anderer Tag", veranschaulichte der Eigner eines kleinen Weinguts in Tiflis die dortige Mentalität. Aufbauarbeit für einen besseren Wein war erforderlich. Er lernte, Georgisch zu reden und zu schreiben, seine Mitarbeiter erlernten durch Praktika in Deutschland und Frankreich das Handwerk. Das habe sich über die Jahre ausgezahlt. Neue Pflanzenmischungen hätten die über 70 Jahre gefluteten, herbizid- und pestizidverseuchten Böden rekultiviert und ermöglichten inzwischen sogar die Zucht eigener Reben. Die Internationale Wein Organisation bewertet den georgischen Wein heute mit 84 von 100 möglichen Punkten. Pütz‘ Nahziel liegt bei mehr als 90 Punkten. Diese strebt er mit seinem Weingut an, auf dem er künftig junge Menschen fachgerecht ausbilden und den Weinhandel ausbauen will.

Das europäische Handelssystem in Zusammenhang mit der Energiewende könnte negative Auswirkungen auf die deutsche Industrie haben. Denn es bleibt fraglich, ob die Energieindustrie in Westeuropa bestehen bleibt. Für Lutz Bandusch, CEO bei ArcelorMittal Deutschland, stehen energieintensive Unternehmen vor der Herausforderung, Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz einzuleiten. "Aufgrund der Bedrohung der Versorgungssicherheit durch die Kosten und die Energiewende sind diese Unternehmen zu Abschätzungen realistischer Einsparpotenziale gezwungen", sagte Bandusch mit Blick auf ein damit verbundenes zertifiziertes Energiemanagementsystem.


Jean-Paul Teyssen, Carglass Belux


Jean-Paul Teyssen, Carglass Belux

"Was ist unser Antrieb?", fragte Jean-Paul Teyssen und lieferte die Antwort: "Die natürlichste Wahl im Fall der Fälle zu sein, und zwar durch einen unvergesslichen Service." Der CEO von Carglass Belux, Belgien, schwört auf Business Excellence durch Mitarbeiter- und Kundenbegeisterung. Basis für eine erfolgreiche Strategieumsetzung beim Kunden seien die Mitarbeiter. Ihnen erläutert er regelmäßig auf jährlich durchgeführten Großmeetings die Gesamtstrategie, die auf regionalen Treffen auf den jeweiligen Standort heruntergebrochen werde. Vertieft werde sie ebenso im individuellen Trainingsbereich jedes Einzelnen. Zur Abrundung dienen ein Standardprogramm mit immer neuen Spezialtrainings über den Umgang mit Glas und ein "smile training" für sämtliche Mitarbeiter. All dies soll ihnen dabei helfen, offen auf den Kunden zuzugehen. Darüber hinaus durchläuft jeder Monteur alle zwei Jahre ein Assessment. Zur Belohnung und Mitarbeiterbindung steht einmal im Jahr das Event "Best of Belron" an. In diesem Wettbewerb ermittelt der Konzern seinen besten Monteur weltweit und honoriert dessen Leistung mit einem Nettojahresgehalt. Die Konzern-Maxime laute "Profit, Service, Pride to work there", so Teyssen. Daraus resultiert, dass 76,28 Prozent der jährlich befragten 25 000 Kunden mit den Mitarbeiterleistungen "excellent delighted" und weitere 21,96 Prozent "good delighted" sind.

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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